MenüMenü

Megatrend Künstliche Intelligenz – So profitieren Sie!

Wenn Sie an das Thema „Künstliche Intelligenz“ (KI) denken, was kommt Ihnen dann als erstes in den Sinn?

Bei mir waren das bis vor Kurzem zumeist Horrorszenarien aus fiktiven Geschichten wie Aldous Huxleys Buch „Schöne neue Welt“ oder Hollywood-Streifen wie „Terminator“ und „AI – Künstliche Intelligenz“.

Die Angst, dass von intelligenten Systemen, die von uns Menschen lernen, unsere Spezies eines Tages ausgerottet werden könnte, teilen aufgrund solcher Geschichten sehr viele Menschen.

Roboter mit Manga-großen Glubschaugen, die uns in die Seele schauen und unsere Gedanken und unser Wissen irgendwann gegen uns verwenden.

Ich möchte Sie heute zurück auf den Boden der Tatsachen holen. Gibt man den Begriff „Künstliche Intelligenz“ in Google ein, so spuckt die Suchmaschine in 0,52 Sekunden mühelos etwa 1.040.000 Ergebnisse aus – die Auswertung der Treffer dürfte da deutlich zeitaufwendiger werden.

Aber das zeigt anschaulich, dass die digitale Revolution im wahren Leben längst zum Spurt angesetzt hat.

Weg mit den Vorurteilen: Künstliche Intelligenz als Chance begreifen

63% der Bundesbürger halten Künstliche Intelligenz in elektronischen Geräten der Zukunft für eine gute Idee halten.

Den Verbrauchern ist allerdings wichtig, dass die smarten Helfer ihre Grenzen kennen: 84% wollen, dass intelligente Haushalts-Roboter, smarte Autos oder Medizinelektronik den Menschen assistieren – nicht aber das eigene Denken überflüssig machen. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle electronica-Umfrage unter 7.000 Teilnehmern weltweit.

Forscher der renommierten Stanford Universität haben nun eine Langzeitstudie gestartet, die sich mit den Chancen, aber auch den möglichen Bedrohungen durch Künstliche Intelligenz beschäftigen soll.

Das Projekt soll in einem 100-Jahreszeitraum die Auswirkungen der Künstlichen Intelligenz untersuchen und dabei Szenarien entwickeln, wie Menschen in Zukunft leben und arbeiten werden. Die ersten Ergebnisse sind nun in einem Bericht über das Leben und Arbeiten im Jahr 2030 vorgestellt worden.

Demnach wird es auf absehbare Zeit keine allumfassende KI geben, die alles das in sich vereint, was der Mensch kann. Dennoch wird sie gewaltigen Einfluss auf Gesellschaft und Unternehmen haben und in naher Zukunft revolutionäre Veränderungen hervorbringen.

Große Fortschritte eines Megatrends

In einem Bericht der Frankfurter Allgemeine Zeitung wird über eine von zwei Forschern der amerikanischen Carnegie-Mellon-Universität entwickelte Künstliche Intelligenz berichtet, die kürzlich vier der besten Pokerspieler der Welt besiegte.

Grafik: Langfristige Trendentwicklung

Crash: Das sind die größten Börsenabstürze der GeschichteDer Dow Jones erlebte am 5. Februar den größten absoluten Tagesverlust der Geschichte. Im Vergleich zu anderen Crashs ist das jedoch wenig. › mehr lesen

Diesem Computerprogramm gelang es, unvollkommene oder irreführende Informationen wie einen Bluff korrekt zu interpretieren – ein riesiger Fortschritt.

Auch das Rennen um die selbstfahrenden Autos gewinnt an Fahrt. Alle großen Autobauer der Welt stecken mitten drin in der Entwicklung vollautonomer Fahrassistenzsysteme.

Spätestens ab 2020 wollen sie alle vollautonomen Fahrzeuge in Serie fertigen können. Mark Fields, Vorstandschef von Ford, präsentierte kürzlich auf der Detroit Motor Show ein selbstfahrendes Konzeptauto auf Basis eines Ford Fusion.

Um die Entwicklung zu beschleunigen, investiert der Konzern jetzt 1 Mrd. Dollar in ein Start-up-Unternehmen für Künstliche Intelligenz.

Dieser Global Player wird in Sachen KI ganz vorne mitmischen

Auf dem Weg, uns das Leben zu erleichtern, entwickeln die Halbleiterschmieden dieser Welt immer schnellere Prozessoren und parallel dazu werden auch und vor allem Fortschritte im Bereich der Künstlichen Intelligenz gemacht.

Und so wage ich einfach mal, die These aufzustellen: Das Thema Künstliche Intelligenz wird einer der Megatrends der kommenden Jahre werden.

 

© FID Verlag GmbH, alle Rechte vorbehalten
Über den Autor
170407 Invest Kathrin Dörfeld 72 04
Kathrin Dörfeld

Kathrin Dörfeld hat Germanistik und Angewandte sowie Englische Sprachwissenschaft an der Technischen Universität in Chemnitz studiert. Nach ihrem Studium wechselte sie in den Bereich Wirtschafts- und Börsenjournalismus.

Profitieren Sie von unserem kostenlosen Informations-Angebot und erhalten Sie regelmäßig den kostenlosen E-Mail-Newsletter von Kathrin Dörfeld. Herausgeber: FID Verlag GmbH. Sie können sich jederzeit wieder abmelden.

Hinweis zum Datenschutz