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Gesamtkapitalrentabilität bei der Fundamentalanalyse

Im Englischen wird die Gesamtkapitalrentabilität als return on assets (kurz: ROA) bezeichnet. Asset heißt übersetzt Vermögensgegenstand, steht auf der Aktivseite und nicht auf der Kapital- und Passivseite. Dies macht keinen Unterschied, da beide Seiten gleich groß sind. Bei der Berechnung greifen wir auf das Gesamtkapital zurück, welches dem Gesamtvermögen entspricht. Im Nenner der Berechnungsformel steht das Gesamtkapital. Im Zähler steht der Jahresüberschuss.

Zinsen erwirtschaftet und hinzuaddiert

Während der Jahresüberschuss den Eigenkapitalgebern zusteht, wird das Fremdkapital (vereinfacht gesprochen: Kredite) mit Zinsen vergütet. Die sind bei der Ermittlung des Jahresüberschusses zum Abzug gekommen und gezahlt.

Sie wurden mit der Geschäftstätigkeit erwirtschaftet und im Zähler hinzuaddiert. Nicht vollständig, denn die Zinsen mindern als Aufwand den Vorsteuergewinn und die Steuerlast. Deshalb muss man die Zinslast um den Steuerentlastungseffekt bereinigen, in dem man den Zinsaufwand mit dem Ausdruck (1 – Steuersatz) multipliziert.

 

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