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Bill Clinton und seine Freunde von der Wall Street

Wie versprochen ist es heute nun endlich soweit: Der „Clinton-Artikel“ ist da. Ich entschuldige mich für die bisherigen Verzögerungen und hoffe, der Artikel sagt Ihnen zu.

Darüber hinaus habe ich heute noch einen Artikel zum Goldpreis von meinem Kollegen Claus Vogt, der Ihnen berichtet, warum trotz des aktuellen Preisanstiegs und durchaus gegebener kurzfristiger Korrekturwahrscheinlichkeit beim Goldpreis mittelfristig aktuell nicht von einer euphorischen Übertreibung die Rede sein kann.

Ich wünsche Ihnen ein angenehmes Wochenende.

Alexander Hahn


Liebe Leser,

am 20. November begann ich hier bei Investoren Wissen meine Serie über die verschiedenen Wegbereiter und Verursacher der aktuellen Finanzkrise. In meinem letzten Artikel „Bill Clinton und das Glass-Steagall-Gesetz“ ging ich auf die historische Bedeutung des Glass-Steagall-Gesetzes ein und erwähnte kurz, dass es durch Bill Clinton abgeschafft wurde.

Der heutige Artikel baut auf dem Wissen aus diesem letzten Artikel auf. Gleichzeitig versuche ich hier einen sehr komplexen Sachverhalt derart herunterzubrechen, dass er in einen Daily-Artikel passt. Das ist natürlich gewagt und hier bleibt vielleicht das ein oder andere Detail manchmal zwangsläufig auf der Strecke, aber ich bemühe mich, die Quintessenz der Entwicklung nachzuzeichnen, so dass hoffentlich sichtbar wird, welche Motivation die verschiedenen Beteiligten hatten und wie sich der Krisenprozess entwickelte.

Ich beschloss meinen letzten Artikel mit der Frage, was einen US-Präsidenten bzw. einen amerikanischen Kongress dazu bewegen kann, die Finanzindustrie derart von der Leine zu lassen. Denn mit der Abschaffung des Glass-Steagall-Gesetzes war die Beschränkung der Banken in ihrer Geschäftstätigkeit, welche seit 1933 galt, aufgehoben, und die Banken konnten ihr großes Derivate-Spielcasino eröffnen, welches uns mit der Hilfe zahlreicher Komplizen in der Politik in das gefährliche Desaster führte, in dem wir uns heute befinden.

Das Glass-Steagall-Gesetz war schon lange verhasst

Wie ich Ihnen in meinem o.g. Artikel bereits schrieb, war das Glass-Steagall-Gesetz schon länger in der Finanzindustrie und an der Wall Street relativ verhasst. Genau genommen wurde schon in den 1980ern versucht, dieses Gesetz loszuwerden.

Zu dieser Zeit begann sich das Geschäftsmodell der Finanzindustrie zu verändern, weg von einem, welches Beratungsdienste an Investoren anbot, zu einem welches sich mehr auf Geschäfte mit hohem Risiko konzentrierte, da der Handel mit komplexen Derivaten, welche ebenfalls in den 1980ern ihre Geburtsstunde und ihren ersten größeren Durchbruch in der Finanzwelt hatten, viel höhere Gewinne versprach.

Hier stand natürlich das Glass-Steagall-Gesetz, welches als Lehre aus dem Crash aus den 1930er Jahren klar festlegte, dass wer spekulieren möchte, dies von seinem eigenen Geld tun solle und nicht mit dem Geld anderer oder gar mit Kundeneinlagen, klar im Weg. Der Zugriff auf den großen Topf mit Kundengeldern war das Ziel der Wall Street, denn man wollte durch deutlich höhere Einsätze am Spieltisch viel mehr Gewinne im großen Spielsalon machen. Doch es gelang damals der Wall Street nicht, das Gesetz komplett zu eleminieren.

Gehen wir nun in der Zeit etwas voran und betrachten uns die Präsidentschaft Bill Clintons. In diesem Zusammenhang muss auch Robert Rubin, Clintons damaliger Finanzminister, erwähnt werden, welchem eine entscheidende Rolle mit zukommt.

Bill Clinton und Robert Rubin

Bill Clinton, Robert Rubin und Alan Greenspan sind drei Hauptakteure, welche eine Schlüsselrolle bei der Wegbereitung dieser Krise spielten. Herrn Greenspan möchte ich heute weitgehend außen vorlassen – ihm widme ich aufgrund seiner besonderen Schlüsselrolle noch einen separaten Artikel. Betrachten wir heute also einmal Robert Rubin und Bill Clinton.

Wie auch in der heutigen US-Regierung unter Obama und unter der Bush-Regierung stellte Goldman Sachs (in fast schon bester Tradition) auch bereits unter Clinton wichtiges US-Regierungspersonal in entscheidenden Finanz-Schlüsselpositionen, in diesem Fall den US-Finanzminister. Robert Rubin, der nahezu direkt aus der Chefetage von Goldman Sachs kam, nahm in der Clinton-Regierung das Amt des Finanzministers ein.

Wenig verwunderlicherweise stellte sich Rubin während seiner Amtszeit zusammen mit Alan Greenspan sämtlichen Versuchen, Derivate zu regulieren, die es u.a. 1997 durch verschiedene US-Behörden gab, massiv in den Weg (zur Erinnerung: Gerade die Derivate waren es ja, welche 1980 mit dazu beitrugen, das Geschäftsmodell der Wall Street grundsätzlich zu ändern und ihr massive Gewinne bescherten…

Bei dieser „Party“ wollte man sich natürlich nicht hineinpfuschen lassen und wenn man schon als Großbank den Finanzminister stellt und per Kartell mit anderen Großbanken über eine private Notenbank FED verfügt, was liegt dann näher, als hier die eigenen Interessen zu wahren…). Offiziell gab Rubin als Begründung für seine Position dies natürlich nicht an sondern viel mehr, dass die Regulierung von Derivaten „Chaos“ verursache (als ob wir dieses im Moment nicht hätten… Und was ist das überhaupt für ein Argument?) und er somit dagegen sei.

Interessant ist in diesem Zusammenhang auch, dass Arthur Levitt Jr, ein früherer Vorsitzender der SEC (US-Börsenaufsichtsbehörde) in einem Interview bemerkte, wie auffällig Greenspan und Rubin zusammengeschweißt, Seite an Seite und sehr unnachgiebig und hart kämpften, dass diese Derivateregulierung auf keinen Fall eingeführt wurde.

Robert Rubin hat übrigens eine mehr als interessante Vita (er verließ z.B. die Clinton-Administration und verdiente in einer fragwürdigen „Kurz-Karriere“ über mehrere Jahre dreistellige Millionenbeträge bei der Citigroup, die er dann wieder verließ. Später, 2007, war er z.B. auch Vizepräsident des sog. „Council on Foreign Relations“…)

Damals zu Rubins Zeit im Weißen Haus gab es übrigens auch noch einen Namen, den Sie sich an dieser Stelle merken sollten: Lawrence Summers, Robert Rubins enger Protegé und Vize-Finanzminister, später Finanzminister unter Clinton.

Diesmal gelang es der Wall Street den Kongress zu „überzeugen“

Wie ich bereits ansprach, fiel letztlich unter der Clinton-Administration das Glass-Steagall-Gesetz mit Bill Clintons Unterschrift am 12.11.1999. Damit hatte Bill Clinton offiziell das rote Bändchen am Eingang zur großen Spielhalle durchgeschnitten und die Zocker konnten an die Tische stürmen.

Doch wie kam es dazu?

Durch entsprechende Lobbyarbeit gelang es der Wall Street, eine Mehrheit im amerikanischen Kongress zu „überzeugen“, die Zukunft der Finanzindustrie liege in der Kombination des traditionellen Bankwesens mit Investmentbanking unter einem Dach, damit diese Firmen alle Arten von Produkten anbieten könnten, was ein Schritt in die „finanzielle Modernisierung“ sei und zum „Wohle“ der Kunden verkauft wurde (zumindest war dies die offizielle Version; wie die Lobbyarbeit genau aussah, weiß wohl kaum jemand im Detail außer den Beteiligten).

Nun war der Weg frei, das große Hypothekencasino munter zu betreiben. Mit Rubin und Greenspan, welche die „Derivatefront“ gegen Regulierungsversuche sicherten und dem Wegfallen des Glass-Steagall-Gesetzes konnte die Blase nun langsam aber sicher aufgepumpt werden (Selbst Barack Obama erkannte dies in seinem Wahlkampf 2008 und gab Clintons liberaler Politik die Schuld für die Wirtschaftskrise).

Die Blase begann zu wachsen

Immer mehr Leuten wurde nun die Möglichkeit gegeben, ihr „eigenes“ Heim zu besitzen. Musste man früher sein Haus jahrelang verdienen und ersparen, wurden nun Hypotheken großzügig und immer lockerer vergeben, natürlich auch in immer mehr Fällen, in denen dies früher nie erfolgt wäre.

Dies gefiel natürlich den entsprechenden Politikern sehr und man verkaufte die Entwicklung, sozusagen das neue „Bürgerrecht auf ein Haus“, natürlich als seinen eigenen Erfolg und sonnte sich dementsprechend in der Öffentlichkeit. Durch die künstlich geschaffene, falsche Nachfrage boomten logischerweise die Wirtschaft und der Konsum und alle waren zufrieden – dabei war es nur ein trügerischer, falscher Aufschwung, gebaut auf Treibsand und zahlreichen Lügen.

Allerdings war das Risiko jetzt nicht mehr bei den Bankern, welche die Kredite jedem fast schon nachgeworfen hatten, sondern lag im Endeffekt beim Staat, bzw. beim Steuerzahler. In anderen Worten: Banker und überhaupt alle, die in diesem System mitspielten, profitierten immens von der Blase, kassierten extrem hohe Gehälter, Boni, Provisionen, etc. und am Ende bezahlten die Eigenheimbesitzer bzw. die Steuerzahler selbst die Gesamtrechnung dieses Pyramidenspiels.

Die Wall Street begann dann en masse sich mit Hypothekenkrediten einzudecken, kaufte auf, was sie nur konnte und verpackte sie in Wertpapiere mit wunderbar wohlklingenden Namen, die dann noch durch die Bündelung, Verschleierung der wirklichen Risiken, aber auch durch verschiedene Formen legaler Bestechung von den Ratingagenturen mit „AAA“, also mit höchsten Sicherheitsnoten bewertet wurden.

Wie Sie wissen, wurden diese strukturierten Produkte dann an die „dummen“ europäischen, japanischen und sonstigen Banken verkauft, welche keine Ahnung hatten, was sie da erwarben, bzw. es teils auch gar nicht wissen wollten. So wurden die Risiken auf die ganze Welt verlagert und mit dem Handel dieser Papiere stopfte sich die Wall Street noch mehr Geld in die Taschen.

Enter: Reality

Doch wie bei jeder Blase setzte letztlich dann auch hier irgendwann die Realität ein und die Zinsen für die Hypotheken konnten seitens der amerikanischen Hausbesitzer nicht mehr beglichen werden: Die Greenspan-FED hatte in der Zwischenzeit die Zinsen erhöht und zusätzlich setzten automatische Zinserhöhungen ein, denn man hatte die Hypothekenverträge der ahnungslose Masse der Menschen mit Lockvogelangeboten angedreht.

Hierbei blieben die Zinsen für die ersten zwei Jahre niedrig, nur um dann auf Marktniveau anzusteigen. Die Schuldner kamen folglich ihren Zahlungen nicht mehr nach, die Kredite wurden „faul“ und es kam zu Zwangsversteigerungen. Das ganze lief bei Millionen von Hausbesitzern ab, was natürlich einen immensen Kollaps am Häusermarkt verursachte, und letztlich das heutige Bild am US-Immobilienmarkt schaffte.

So begann die Finanzkrise (für die Menschemassen) 2007 als die Banken, welche diese „subprime“ Papiere in den Händen hielten, letztlich begriffen, dass der Schrott überhaupt nichts wert war. Es mussten gigantische Abschreibungen in den Bilanzen vorgenommen werden und der Staat letztlich einspringen.

Warum sich letztlich nichts bessern

Man sollte eigentlich meinen, dass nach solch einem Knall ein paar Lektionen gelernt sein sollten, doch sie wurden es nicht (Und das sollte auch wirklich niemanden verwundern, denn es ist völlig logisch, wie ich gleich noch ausführen werde!) Dabei hat dies keineswegs etwas mit Dummheit oder nur „den Bankern“ zu tun, sondern es geht (gerade in den USA) darum, dass seitens der Politik nach wie vor versucht wird, die Häuserblase wieder aufzupumpen.

Wenn Sie sich die verabschiedeten Maßnahmen des US-Kongresses im Detail ansehen, so wird schnell deutlich, dass es sich hier nicht um einen Haufen wirtschaftlicher Analphabeten handelt, sondern der Versuch ist klar ersichtlich: Durch immer mehr Anreize, Garantien und Steuergeschenke, will man versuchen, die Gesundung des Häusermarkts durch weiteres Luftablassen der Blase zu verhindern, und diese stattdessen wieder aufzupumpen. Koste es, was es wolle.

„Das Spiel mit dem künstlichen Boom war so schön. Machen wir es doch noch einmal!“ So oder ähnlich ist die Denkweise.

Und ich muss gestehen, es verwundert mich auch wirklich nicht, dass dies versucht wird. Sehen wir uns doch nur einmal an, wer etwa in der Obama-Administration und der FED sitzt. Die Wall Street (speziell Goldman Sachs) ist wunderbar in zahlreichen wichtigen Positionen mit ihren „ehemaligen“ Leuten vertreten. Die FED wird von einem fast schon besesssenen Inflationisten geführt, welcher sich treu am Aufpumpen der nächsten Blase in führender Funktion beteiligt und genau die fehlerhafte Politik von Alan Greenspan nur noch heftiger fortsetzt.

Und nicht zuletzt scheint Herrn Obama sein anscheinend leeres Geschwätz aus dem Wahlkampf hinsichtlich Clintons Wirtschaftspolitik nicht mehr wirklich zu interessieren, denn genau die gleichen Köpfe und Brüder im Geiste, welche damals unter Clinton diese Blase auf den Weg brachten, sitzen jetzt wieder am Steuer und arbeiten an einem neuen „Blasen-Projekt“.

Ich hatte weiter oben den Namen Larry Summers erwähnt, welcher Rubin unter Clinton als Finanzminister folgte und Rubins enger Vertrauter und Protegé war. Nun dient Herr Summers (welcher übrigens auch eine sehr interessante Vita hat und sehr fragwürdige Überzeugungen in verschiedenen wirtschaftlichen Punkten zu vertreten scheint…) in der Obama-Administration als Direktor des Wirtschaftsrates des Weißen Hauses.

Auch Robert Rubin berät übrigens die Obama-Regierung als bewährter „Experte“. Es hat sich praktisch kaum etwas bis gar nichts geändert. Auch fiel bisher nicht wirklich etwas der aktuellen Blase nachhaltig auf Rubin und seine damaligen Handlungen zurück. Seine Rolle wird in der Öffentlichkeit praktisch kaum bis gar nicht hinterfragt.

Gleichzeitig hat die Wall Street auf die Obama-Administration rein von der Anzahl der besetzen Schlüsselpositionen eine noch stärkere Einflussrolle als damals unter Clinton und Amerika steht wirtschaftlich viel schlechter dar. Auch der US-Kongress befindet sich relativ stark unter dem Einfluss der Wall Street.

Fazit: Die Lage wird langfristig noch schlimmer

Unter diesen Voraussetzungen ist es m.E. völlig aberwitzig zu erwarten, hier würde sich nachhaltig etwas zum Guten ändern. Warum auch? Die ganze Truppe von damals kann, mit ein paar unbedeutenden personellen Änderungen, ungestört weitermachen wie bisher und die Symbiose zwischen Finanzbranche und Politik besteht weiter in dieser Sache.

Zwar kommt diversen Bankern eine Schlüsselrolle bei der Erzeugung dieser Krise zu, jedoch wäre diese kaum möglich gewesen ohne das Mitspielen der Politik. Sowohl die Politik als auch die Wall Street haben von dieser Krise wunderbar profitiert und schlafen gemeinsam und unzertrennlich im gleichen Ehebett.

Das wirklich Verwerfliche an dieser ganzen Situation ist m.E. jedoch, dass absolut keine Lehren gezogen wurden. Weder wurden effektive Schutzgesetze wie etwa der abgeschaffte Glass-Steagall-Act neu erwogen oder gar verabschiedet, noch wurden übergroße Banken in ihrer Macht gebremst. Stattdessen ließ man den Steuerzahler auch noch dafür sorgen, dass an entsprechende Adressen ein ordentlicher finanzieller „Nachschlag“ verteilt wird und zeigt klar, dass beim Verzocken eben der Staat notfalls einspringt.

Solange also noch die gleichen „Piloten“ im „Cockpit“ sitzen, würde ich an Ihrer Stelle auch nichts positives bzw. langfristig eher noch eine Verschlimmerung erwarten.

Ich wünsche Ihnen ein angenehmes Wochenende.

Beste Grüße

© FID Verlag GmbH, alle Rechte vorbehalten
Über den Autor Alexander Hahn

Alexander Hahn stieß Ende 2007 zum Investor Verlag und ist Chefanalyst des kostenlosen Newsletters Value Daily.

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Alte Kommentare
  • Dr Papp Ernoene Ungarn schrieb am 27.11.2009, 16:52 Uhr

    Sehr geehrter Herr Hahn, Wie immer, auch jetzt habe ich mich auf Ihren Beitrag gefreut. Ich habe ja all diese Fakten nicht gekannt, wusste aber, dass seit JF Kennedy (fast) alle amerikanische Präsidenten von einer bestimmten Gruppe gekauft wurden, und im Gegenzug wurden diese Persönlichkeiten dann Präsidenten. Nun diese Informationen, die Sie heute dargelegt haben, müssen doch auch andere wichtige Persönlichkeiten kennen. Vor allem in der Politik und Wirtschaft. Warum gelangen diese Fakten nicht in die Öffentlichkeit? Nicht einmal in der USA? Und warum sehen alle anderen Staaten der Welt untätig diesen Schelmen zu? Und lassen dabei auch ihre Wirtschaft zu Hunde gehen? Warum haben auch europäische Banken diese fragwürdige Papiere gekauft, wodurch diese Krise zur Globalisierung kommen konnte? Also die gesamte Weltwirtschaft in ein Unglück stösst? Warum unternehmen die führenden Politiker der anderen Staaten der Welt nichts gegen USA? Ja, lauter Fragen. Aber im Endeffekt kommt ja zu einer Weltkrise. Und das haben die Herren, z.B. Greenspan (ist mein besonderer Liebling), und andere verursacht. Warum ist eine Weltkrise für Herrn Greenspan, und USA gut? Da Ihre Analysen immer fundiert und begründet sind, bitte ich Sie, vielleicht auch mal auf diese Fragen einzugehen. Vielen Dank!

  • HA schrieb am 27.11.2009, 17:42 Uhr

    Hallo Herr Hahn, Gratuliere Ihnen zu dieser tollen Basisinformation die Sie uns allen zukommen ließen. Gruß HA

  • Hartmut Fischer schrieb am 27.11.2009, 17:43 Uhr

    Lieber Herr Hahn, erwarten Sie von einer völlig korrupten Herrschaftsmafia, die zudem über den größten Militär-, Geheimdienst- Überwachungs- Meinungs- und Finanzmanipulatiosappat der Welt und der Geschichte gebietet, irgendwelches Verantwortungsgefühl? Erinnern sich doch einmal an Orwell, "1984" und "animal farm"! Das ist doch das Szenario! Grüße Hartmut Fischer

  • Alexander Hahn schrieb am 27.11.2009, 18:16 Uhr

    Sehr geehrter Herr Dr. Papp, es freut mich, wenn Ihnen mein Beitrag zusagt. Die von Ihnen angesprochenen Fragen gehen aber über einen Investoren-Newsletter klar hinaus und könnten meinerseits mangels Insiderkenntnissen höchstens spekulativ beantwortet werden. Auch bitte ich meinen Artikel nicht zu sehr im verschwörerischen Sinne zu sehen. Bei dieser Blase kamen einfach verschiedene Interessen zusammen, die sich gut ergänzten (Politiker und Banker). Mit gekauften Präsidenten und Termini wie die sog. bestimmten Gruppen wäre ich sehr vorsichtig, denn dies ist der thematische Bereich dieser Krise, an den gerne verschiedene politische Rattenfänger aus dem Randspektrum mit ihrer Propaganda andocken. In diese Richtung zielte der Artikel hier ausdrücklich nicht, auch nicht zwischen den Zeilen. Mir ging es nur um die Darstellung verschiedener Kausalketten, der Tatsache, dass sich an den entscheidenden Stellen nichts geändert hat und eben die gemeinsamen Interessen der Beteiligten, jeder eben auf seine Weise. Beste Grüße Alexander Hahn

  • wasserlaus schrieb am 28.11.2009, 16:30 Uhr

    Amerika erwartet mit Sicherheit afrikanische Verhältnisse, einen dem entsprechenden Häuptling haben sie jedenfalls bereits.

  • Ilse Lotz schrieb am 13.12.2009, 22:13 Uhr

    Sehr geehrter Herr Hahn, ich bin erst heute dazu gekommen, diesen Beitrag zu lesen. Er ist hoch interessant und besonders informativ. Auch die Links zu Wikipedia mit den beiden Lebensläufen von Rubin und Summers fand ich spannend zu lesen. Diese Verquickungen sind verheerend. Es ist schon traurig, dass Obama auch nicht anders zu sein scheint als alle anderen. Mit den besten Grüßen Ilse Lotz