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Zinkpreis gibt ab – wie geht es weiter?

Der Zinkpreis hat seit Mitte April über 10% verloren. Ist das eine zwischenzeitliche Korrektur oder das Ende der Aufwärtsbewegung seit Jahresbeginn?

Der Zinkpreis hat seit Jahresanfang eine tolle Rallye aufs Parkett gelegt

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Quelle: kitco.com

Bis zum Hoch am 12. April hat der Zinkpreis seit Jahresbeginn um über 23% zugelegt. Seitdem hat der Preis allerdings wieder um 10% korrigiert.

Was den Zinkpreis derzeit belastet: Handelsstreit und Anstieg der Lagerbestände

Es gibt zwei Gründe für die Korrektur seit Mitte April. Zum einen die Eskalation des Handelsstreits zwischen den USA und China vor über einer Woche, die sämtliche Industriemetallpreise unter Druck setzt und Sorgen in Bezug auf das Nachfragewachstum schürt.

Zum anderen lastet ein Anstieg der LME-Lagerbestände auf dem Zinkpreis.

Seit Mitte April sind die LME-Zinklagerbestände um mehr als 44.000 Tonnen gestiegen.

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Quelle: kitco.com

ABER….

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Die Zinklagerbestände mögen seit Mitte April gestiegen sein, doch im langjährigen Vergleich befinden sich die Zinkvorräte an der LME immer noch in der Nähe des Rekordtiefs.

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Quelle: kitco.com

Fazit

Kurzfristig belastet der Handelsstreit die Metallpreise und damit auch den Zinkpreis. Doch angesichts der nach wie vor extrem niedrigen Lagerbestände kann der leichte Anstieg seit Mitte April nicht dafür gereichen eine längerfristige Korrektur zu rechtfertigen. Derzeit dürfte das Zinkpreisniveau zwar gedämpft bleiben, doch der Zinkpreis sollte auch gut nach unten abgestützt bleiben.

Dies zum kurzfristigen Ausblick. Morgen sehen wir uns die langfristig bedeutsame fundamentale Ausgangslage an.

 

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Über den Autor
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Miriam Kraus

Miriam Kraus ist eine freiberufliche Finanzanalystin, deren besondere Kennzeichen die hartnäckige Recherche und ein Gespür für wesentliche Aspekte sind.

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