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Wende: US Notenbank will überraschend oft die Zinsen anheben

Die gestrige Sitzung der US-Notenbank Fed erwartete der Markt mit besonderer Spannung. Denn im Vorfeld hatten die Währungshüter überraschend angekündigt, die starke Inflation jetzt doch ernst nehmen zu wollen und darauf zu reagieren. Die Frage war lediglich noch, wie die Zentralbanker das anstellen wollen. Und da gab es gestern eine Überraschung.

Anleihenkäufe laufen bald komplett aus

Zunächst zum erwartbaren Teil. Die Käufe von Staatsanleihen und Hypothekenpapieren sollen ab Januar um 30 Milliarden Dollar pro Monat reduziert werden. Im November und Dezember war das Volumen der Käufe bereits um 15 Milliarden Dollar pro Monat gesenkt worden.

Bei diesem Tempo dürften die Anleihenkäufe bis Ende März 2022 ganz auslaufen. Beim bisherigen Tempo wären sie erst Mitte 2022 beendet worden. Über die Anleihenkäufe beeinflusst die Notenbank indirekt die Marktzinsen. Also die Zinsen für Anleihen/ Schulden des Staates und von großen Unternehmen. Schulden werden also künftig teurer.

 

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Über den Autor
170407 Invest Voigt 72 04
Henrik Voigt

Henrik Voigt hat an der renommierten TU Dresden Wirtschaftsingenieurwesen studiert und als einer der Jahrgangsbesten sein Studium abgeschlossen. Seit Februar 2009 obliegt ihm die Chefredaktion für den überaus erfolgreichen Börsenbrief DAX Profits.

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