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Rohstoffe Wochenrück- und Ausblick 25.03.-01.04.2019: Palladium korrigiert

Die Ölpreise sind in der vergangenen Woche wieder gestiegen. Grund dafür ist die angespannte Angebotslage.

Auf der einen Seite verknappen die OPEC und ihre Verbündeten mit ihren Produktionskürzungen das Angebot. Hier ist vor allem Saudi-Arabien zu nennen, das dringend höhere Ölpreise braucht, um seinen Staatshaushalt aufrecht zu erhalten.

Zusätzlich ist die Produktion im Iran und in Venezuela unter Druck aufgrund der US-Sanktionen und der maroden Wirtschaftslage. Das gilt vor allem für Venezuela. Dort sorgen massive Stromausfälle für Einbrüche bei der Ölproduktion und den Ölexporten. So sind seit letzter Woche vier Rohölaufbereitungsanlagen mit einer Kapazität von 700.000 Barrel pro Tag außer Betrieb.  Diese verarbeiten normalerweise das zähflüssige venezolanische Rohöl zu exportfähigem Rohöl nach Marktstandard. Überdies wurde der Betrieb im größten Ölhafen des Landes wegen der Stromausfälle unterbrochen. Es sind also nicht nur die US-Sanktionen, die das Rohölangebot aus Venezuela derzeit einschränken.

 

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Über den Autor
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Miriam Kraus

Miriam Kraus ist eine freiberufliche Finanzanalystin, deren besondere Kennzeichen die hartnäckige Recherche und ein Gespür für wesentliche Aspekte sind.

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