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Rohstoffe Wochenrück- und Ausblick 12.11.-19.11.2018: Goldpreis profitiert von Unsicherheiten

Die Ölpreise sind auch in der vergangenen Woche weiter gesunken. Grund dafür ist weiterhin die sich abzeichnende wachsende Überversorgung des Marktes, nachdem deutlich wurde, dass die US-Sanktionen gegenüber dem Iran geringer ausfallen als erwartet.

So geht die OPEC inzwischen davon aus, dass der globale Ölmarkt im kommenden Jahr bei unveränderter OPEC-Produktion um 1,3-1,4 Millionen Barrel pro Tag überversorgt ist.

Zusätzlicher Druck auf die Preise kam von Seiten der USA. Zunächst erklärte US-Präsident Donald Trump per Twitter, er wünsche sich, dass Saudi-Arabien und die OPEC die Ölproduktion nicht kürzen. Denn, so Trump, „die Preise sollten wegen des hohen Angebots deutlich niedriger sein.“ Eine Reaktion aus Riad oder von Seiten der OPEC gab es nicht, was für Verunsicherung sorgte und die Ölpreise belastete.

 

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Über den Autor
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Miriam Kraus

Miriam Kraus ist eine freiberufliche Finanzanalystin, deren besondere Kennzeichen die hartnäckige Recherche und ein Gespür für wesentliche Aspekte sind.

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