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Rohstoffe: US-Handelskrieg drückt auf Stimmung an den Rohstoffmärkten

Die Ölpreise gaben in der vergangenen Woche dramatisch ab. Grund dafür war in erster Linie ein zwischenzeitlicher Stimmungsumschwung. Bevor die Ölpreise drastisch abrutschen (Brent sank auf 73,40 US-Dollar im Tief am Mittwoch) war Brent am Dienstag in der Spitze noch auf 79,50 US-Dollar gestiegen. Grund dafür waren die zahlreichen Angebotsausfälle, sowie Streiks in der norwegischen Ölindustrie.

Vor allem der eskalierende Handelskonflikt zwischen den USA und China belastete die Stimmung und drückte auch auf die Ölpreise. Man kann davon auszugehen, dass China in der nächsten Vergeltungsrunde auf US-Strafzölle auch US-Rohöl mit einem Einfuhrzoll belegen wird. Bislang hatte China davon noch abgesehen.

Zudem hat die US-Energiebehörde ihre Prognose für die US-Rohölproduktion in 2019 auf durchschnittlich 12 Millionen Barrel pro Tag bis Ende 2019 nach oben revidiert.

 

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Über den Autor
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Miriam Kraus

Miriam Kraus ist eine freiberufliche Finanzanalystin, deren besondere Kennzeichen die hartnäckige Recherche und ein Gespür für wesentliche Aspekte sind.

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