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Politik des schönen Scheins: Wachstum bricht ohne Staatsausgaben ein

Die monatlich veröffentlichten US-Arbeitsmarktdaten vom vergangenen Freitag waren eine völlige Katastrophe. Da wurden nämlich im August in den USA offiziell nur 235.000 neue Stellen geschaffen, während die Analysten mit ihrer Konsensschätzung von 750.000 Stellen so weit danebenlagen, dass man diese Leute eigentlich wegen Unfähigkeit rauswerfen müsste. Wie konnten diese nur so meilenweit danebenliegen?

Corona-Krise doch nicht überwunden?

Hier sehen wir eine Entwicklung, vor der ich Sie bereits vor geraumer Zeit gewarnt hatte. Sobald sich der Staat aus der Finanzierung der Wirtschaft zurückzieht, zeigt sich, ob diese auf eigenen Beinen steht oder nicht.

Im August wurden in der Hälfte der US-Bundesstatten die Coronahilfen für Arbeitslose – eine Art “bedingungsloses Grundeinkommen” – gestrichen. Hier kam es in der Folge zu einem drastischen Einbruch des (staatlich finanzierten) Konsums.

 

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Über den Autor
170407 Invest Voigt 72 04
Henrik Voigt

Henrik Voigt hat an der renommierten TU Dresden Wirtschaftsingenieurwesen studiert und als einer der Jahrgangsbesten sein Studium abgeschlossen. Seit Februar 2009 obliegt ihm die Chefredaktion für den überaus erfolgreichen Börsenbrief DAX Profits.

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