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Die Schuldenwelle kommt: Sie brauchen Gold

Die Schulden der USA steigen unaufhaltsam und die ausländischen Gläubiger kaufen immer weniger. Die Folge davon wird das Ende der US-Dollar-Hegemonie sein. Das ist nichts weniger als der Anfang vom Ende unseres Finanzsystems. Schutz bietet Ihnen nur das Gold.

Hier brauchen die Menschen ganz besonders viel Gold

Liste der Staaten mit der höchsten Staatsverschuldung in % vom BIP. Quelle: statista.de

Kauft Gold all Ihr Europäer, Japaner und Amerikaner

Unter den 20 Ländern mit der höchsten Staatsverschuldung sind gleich 6 Euro-Staaten. Die weltweit höchste Staatsverschuldung weist Japan auf. Doch die unaufhaltsam steigende Verschuldung der USA birgt für das Finanzsystem die größte Gefahr, aufgrund des Status des US-Dollar als weltweite Leitwährung. Wenn der US-Dollar fällt, fällt auch das Finanzsystem.

Und die wachsende Verschuldung der USA ist nicht aufzuhalten, da es vor allem die Kosten des Sozial- und Gesundheitswesens sind, die in den USA explodieren und in den kommenden Jahren weiter steigen werden – und weil die USA schon jetzt den Großteil ihrer Schulden über die FED und ausländische Staaten finanzieren. Im ersten Fall handelt es sich damit um ein Schneeballsystem und im zweiten Fall ist es langfristig nicht sehr ratsam gegen die eigenen größten Gläubiger Handelskriege zu führen.

So oder so, die ausufernde weltweite Staatsverschuldung erfordert Ihr Handeln: Schützen Sie sich mit Gold. Dafür gibt es historische Gründe.

Papiergeld bietet keinen Schutz

Weder Bitcoin, noch Papiergeld haben es jemals vermocht vor einer ausufernden Staatsverschuldung zu schützen. Gold jedoch schon.

Historische Schuldenkrisen hätten vielleicht verhindert werden können. Zumindest wenn sich die Entscheider damals an die Bedingungen des Goldstandards gehalten hätten. Heute würde ein Goldstandard allerdings einen derart hohen Goldpreis erfordern, dass uns diese Möglichkeit wohl leider nicht mehr zur Verfügung steht.

Doch wir können trotzdem einen Blick in die Vergangenheit werfen.

Ein Goldstandard schützt vor einer ausufernden Staatsverschuldung

Lassen Sie mich anhand des Beispiels der USA klären, wie es zum Ende des Goldstandards kam und warum dieser vor einer steigenden Staatsverschuldung schützen kann. Ein Blick in die Vergangenheit lehrt uns folgendes:

1.Periode: Goldstandard von 1870 bis 1914

In dieser Zeit des klassischen Goldstandards in den USA sank die US-Staatsverschuldung um über 70% auf unter 10% vom BIP. Doch dann begann der I. Weltkrieg und innerhalb weniger Tage brach der internationale Goldstandard zusammen, da die meisten Länder der Goldeinlösepflicht nicht mehr nachkamen, da es anstelle der Aufrechterhaltung einer ausgeglichenen Bilanz bei einem stabilen Goldpreis ja besseres zu tun gegeben hatte, wie stattdessen Kriege zu finanzieren.

2.Periode: 1914 bis 1945 mit dem Goldverbot in den USA 1933

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Nachdem der internationale Goldstandard aufgrund des steigenden Finanzierungsbedarfs der Staaten zusammengebrochen war, wuchs die Staatsverschuldung der USA bis zu Beginn der 20er Jahre von knapp unter 10% vom BIP auf knapp 35% vom BIP an. Doch noch hielten die USA an ihrem eigenen Goldstandard fest, der allerdings schon nicht mehr den eigentlichen Automatismen folgte. Infolge dessen sank die Staatsverschuldung in den 20er Jahren wieder auf deutlich unter 20% bis 1930.

Dann kam die Zeit der Großen Depression und mit den New Deal-Konjunkturprogrammen stieg die Staatsverschuldung erneut bis auf knapp über 40% vom BIP. 1932 traten die USA offiziell aus dem Goldstandard aus, mit dem darauffolgenden Gold-Verbot von 1933 und der künstlichen Abwertung des Gold-Dollar 1934. Von 1932 bis 1945 wuchs die Staatsverschuldung der USA um mehr als 200% auf über 120% vom BIP.

3.Periode: Quasi-Gold-Standard: Bretton-Woods-Abkommen 1944 bis 1971

Mit den Beschlüssen der Bretton-Woods-Konferenz 1944 einigte man sich schließlich auf ein internationales Gold-Dollar-System, dem in der Folgezeit weitere Staaten beitraten. Hierbei wurde eine Deckung durch US-Dollar erreicht, der wiederum durch die Goldreserven gedeckt werden sollte und zudem ein System fixierter Wechselkurse erzeugt.

Leider scheiterte das Bretton-Woods-Abkommen an den USA, die ihre Geldmenge derart ausweiteten (wieder galt es u.a. einen Krieg zu finanzieren), dass die vereinbarte Deckung durch Gold nicht mehr gewährleistet werden konnte. Doch in der Zeit des Bretton-Woods-Systems sank die Staatsverschuldung der USA um mehr als 66% auf unter 40% vom BIP.

4.Periode: Fiat-Money-System 1971 bis heute (ohne Standard aber mit langfristig steigendem Goldpreis)

Mit Bretton Woods scheiterte die letzte Form eines Goldstandards, seitdem besteht ein ungedecktes Papiergeld-System, ohne Einlöseverpflichtung. Seitdem ist die Staatsverschuldung der USA bereits um 3900% gestiegen.

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Über den Autor
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Miriam Kraus

Miriam Kraus ist eine freiberufliche Finanzanalystin, deren besondere Kennzeichen die hartnäckige Recherche und ein Gespür für wesentliche Aspekte sind.

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