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Deutsche Bank: „Der Anfang vom Ende des Fiatgelds?“

Vor einem Monat hat der Deutsche Bank Kreditanalyst Jim Reid einen ungewöhnlichen Bericht veröffentlicht. Darin spricht er zwei Themen an, die für Banker normalerweise tabu sind. Rollt eine Finanzkrise auf uns zu (Ja!) und was sind die Auslöser dafür? Reid hat dafür simple Antworten: Zentralbanken, Finanzblasen und riesige Schuldenberge.

Fiat-Geldsystem könnte in der nächsten Finanzkrise zusammenbrechen

Reid nimmt in dem Bericht kein Blatt vor den Mund. Er sieht die Stabilität des gesamten Fiat-Geldsystems gefährdet, wenn die nächste Mega-Krise über uns hereinbricht.

„Wir denken dass die Abkehr vom Edelmetall-System während der frühen 1970er Jahre (nachdem diese Systeme jahrhundertelang genutzt wurden) hin zu den Fiatwährungen massive Bilanzdefizite, steigende Schulden, ultralockere Geldpolitik, finanzielle Deregulierung und instabile Märkte begünstigt hat.

Die Abkehr von goldbasierten Währungen im letzten Jahrhundert korreliert stark mit unseren Finanz-Schocks / Krisen-Indikatoren. Es zeigt, dass die Wahrscheinlichkeit für Krisen/Schocks ansteigt, wenn wir Hartwährungen verlassen. Die Entwertung von Gold während der letzten 100 Jahre ist unglaublich.“

Deutsche Bank jetzt ein Goldbug?

Solche Töne sind ungewöhnlich. Besonders von der Deutschen Bank, die selber nur dank des aktuellen Fiatgeld-Systems existieren kann. Immerhin hat die DB Derivate im Wert von etlichen Billionen Euro angehäuft. Die tatsächlichen Bankeinlagen betragen nur einen Bruchteil dieser gewaltigen Summe.

DB-Derivate betragen mehr als 4-fachen Wer des gesamten Euro-BIPs!

DB Derivate

Der DB-Bericht ist an sich schon Sprengstoff genug. Doch diese Woche hat Reid erneut einen Bericht veröffentlicht. Diesmal mit dem Titel „Der Anfang vom Ende des Fiatgelds“.

Wir brauchen Alternativen zum Fiatgeld

Darin schreibt der Kreditanalyst:

Leichte Verluste bei Indus-Holding-AktieZum Börsenende wurde die Indus-Holding-Aktie bei einem Kurs von 53,80 € (Stand: 09.08.18, 17:35) gehandelt und blieb damit gewissermaßen unverändert verglichen mit dem gestrigen Schlusswert. Vor zwei Tagen konnte die Indus-Holding-Aktie… › mehr lesen

„Die grundlegende Prämisse ist, dass das Fiat-Geldsystem – dass wir bereit seit 1971 haben – von Grund auf instabil und anfällig für hohe Inflation ist. Damit das aktuelle System überhaupt so lange überleben konnte, brauchten wir einen starken, disinflationären Schock. Wir denken, dass wir seit 1980 solch eine Kraft hatten… und es gibt Anzeichen, dass dieser Einfluss sich langsam ins Gegenteil umkehrt.“

Und hier der Knackpunkt: Reid geht davon aus, dass das Fiat-Geldsystem „während der kommenden Dekade schwer getestet werden könnte und dass wir gezwungen sein könnten, eine Alternative zu finden.“

Die Folgen eines solchen Kollaps des Fiat-Geldsystems wären katastrophal. Es droht dadurch ein kompletter Zusammenbruch des Wirtschaftssystems und eine massive Enteignungswelle, um für den Schaden aufzukommen.

Und wenn sogar die Deutsche Bank bereits vor einem solchen Szenario warnt, sollten Sie das unbedingt ernst nehmen!

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