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Deutsche Bank-Chef: „Wir sehen überall Blasen“

Der Chef der Deutschen Bank (DB) warnte kürzlich vor den Folgen der Nullzinspolitik der EZB. Der starke Euro sollte nicht als Grund genommen werden, noch mehr Geld zu drucken.

Denn bereits jetzt beobachtet die Deutsche Bank massive Blasen, welche die Stabilität der gesamten europäischen Wirtschaft bedrohen.

„Anzeichen von Blasen in immer mehr Bereichen der Kapitalmärkte“

Laut einem Bericht von Bloomberg verlangt DB- CEO John Cryan nach einem Ende der Nullzins-Ära in Europa. Laut Cryan hat haben die Niedrigzinsen zu massiven Blassen in verschiedenen Anlageklassen geführt. Die DB sieht sich dadurch im Wettbewerb mit amerikanischen Rivalen benachteiligt.

„Wir sehen Anzeichen von Blasen in immer mehr Bereichen der Kapitalmärkte, wo wir sie bisher nicht vermutet hätten“, so Cryan. Die EZB versucht seit der Finanzkrise 2008, die europäische Wirtschaft wieder anzukurbeln.

Dazu setzt sie vor allem auf ultraniedrige Zinsen, eine riesige Geldschwemme und Strafgebühren für Sparer.

Bei einem Treffen internationaler Top-Banker in Frankfurt diese Woche macht Cryan sein Anliegen mehr als deutlich.

„Die Ära billigen Geldes in Europa sollte zu Ende gehen – trotz des starken Euro.“

Außerdem erklärte der DB-Chef, warum die Geldpolitik der EZB europäische Banken im internationalen Wettbewerb benachteiligt.

„Amerikanische Banken haben einen Wettbewerbsvorteil wegen ihrer höheren Zinsraten“, so Cryan.

„In der ersten Hälfte 2017 sind die Zinseinnahmen amerikanischer Banken bereits um 8 Prozent gestiegen, in Europa fielen sie dagegen um 2 Prozent.

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Wir bei der Deutschen Bank hatten zum Ende des zweiten Quartals Zugang zu über 285 Milliarden Euro an liquidem Kapital, da wir große Mengen an Geld einnehmen. Dieses Geld, was eigentlich die Stärke einer Bank darstellt, kostet uns Strafgebühren.“

Geldpolitik der EZB sorgt für „Turbulenzen“

Abschließend verlangte Cryan danach, dass die EZB ihrer ultralockeren Geldpolitik „zum Abschied winken“ sollte. Denn während die EZB Banken, Finanzmärkten und einzelnen Ländern durch die Finanzkrise geholfen habe, so würde sie jetzt „noch größere Turbulenzen“ verursachen.

Ich warne schon lange vor den Auswirkungen der katastrophalen Geldpolitik der EZB. Fundamentale Probleme wurden durch die Geldschwemme NICHT beseitigt.

Statt dessen hat die Zentralbank die Probleme sogar noch verschlimmert – und eine Reihe gewaltiger Blasen in den Kapitalmärkten geschaffen, die jederzeit platzen können.

Das ist inzwischen sogar bei den großen Banken wie der DB angekommen! Es ist fraglich, ob die EZB sich von dieser Kritik in ihrem Kurs beeinflussen lassen wird. So oder so, das gesamte europäische Finanzsystem hängt am seidenen Faden.

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