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Aktien: Value Aktien: Definition und Suchmuster

Um Value Aktien zuverlässig finden zu können, ist eine Voraussetzung natürlich zu wissen, was wir überhaupt unter einer solchen Aktie verstehen.

Was ist eine Value Aktie?

Befragen wir hierzu doch einmal die Suchmaschine unseres Vertrauens. Dabei stellen Sie sehr schnell fest, dass wir eine Reihe verschiedener Definitionen finden können. Doch wo liegt die gemeinsame Schnittmenge? Was ist der harte Kern, den wir in einen Screen umsetzen können?

Sehen wir uns einmal ein paar Beispiele verschiedener Definitionen an. Im Handbuch für Value Investoren (im Verlag 2006 erschienen) findet sich beispielsweise folgende Definition:

Als werthaltige Aktien, Substanzwerte oder Value Stocks werden Papiere bezeichnet, die Anteile an Unternehmen verbriefen, welche solide finanziert sind, regelmäßig angemessene Gewinne ausschütten und auf ihrem jeweiligen Markt gut positioniert sind. Die Kursrisiken sind geringer, das Wachstum und die Gewinnaussichten sind dafür in der Regel niedriger. Die Unternehmen sind meist in traditionellen Branchen angesiedelt.

Dies liefert uns schon bereits ein paar erste Anhaltungspunkte. Doch schauen wir uns noch ein wenig weiter um. Eine weitere Definition liest sich beispielsweise wie folgt (Quelle: Investmentlexikon foerderland.de)

Mit dem Value-Ansatz bemüht sich der Value-Manager unterbewertete Unternehmen oder Substanzwerte zu identifizieren. Diese erscheinen im historischen Vergleich oder im Vergleich zu anderen Anlagealternativen günstig und sollten künftig in der Bewertung aufholen.

Folgende Eigenschaften kennzeichnen eine Value-Aktie:

  • ein niedriges Verhältnis von Markt- zu Buchwert bzw. zum Gewinn,
  • eine hohe Dividendenrendite sowie
  • idealerweise eine positive Trendumkehr bei den Gewinnschätzungen.

Sammeln wir doch noch etwas mehr (Boersenlexikon, Campus Verlag, 2000):

Value– oder Substanzaktien sind Aktien, bei denen sich der Kurs und die zu erwartende Kurssteigerung aufgrund der Unternehmenskennzahlen einigermaßen zuverlässig prognostizieren lassen. […]

Aufwärtstrend

Der Absturz der Snapchat-AktieWas sind die Gründe für den Fall der Snapchat-Aktie, was bringt Snapchat überhaupt und ist die Aktie jetzt ein Kauf?  › mehr lesen

Die Unternehmen von Value-Aktien bestechen durch ausgezeichnete Bilanzen, hohe Cashflows, solide finanzierte Dividendenerträge und eine vernünftige Ertragsprognose – Kriterien, an denen die meisten High-Tech-Unternehmen scheitern. Vor der endgültigen Kaufentscheidung für eine Value-Aktie sollte darauf geachtet werden, dass das Unternehmen zu den führenden seiner Branche gehört.

Wie überführen wir dies in brauchbare Kriterien?

So interessant die obigen Textauszüge auch klingen, es bleibt die Frage, wie sich dies in geeignete Screening-Kriterien überführen lässt. Hier gehen natürlich die Geschmäcker ein wenig auseinander, was manche Details angeht, aber zahlreiche erfolgreiche Investoren haben immer wieder gezeigt, dass sich mit Value Aktien systematisch auf lange Zeit Geld verdienen lässt.

Warren Buffett etwa greift bei seinen Investmententscheidungen gerne auf die Investmentprinzipien Benjamin Grahams zurück. Dieser wird nicht ohne Grund auch als „Vater des Value Investing“ bezeichnet.

Graham werden unter anderem auch die nachfolgenden 10 Regeln zugeschrieben, die ich hier teils mit den englischen Fachbegriffen wiedergebe:

  • Ein earnings-to-price yield mindestens zwei mal so Hoch wie der Zinssatz für AAA-Anleihen
  • KGV kleiner als 40% des höchsten KGV, das die Aktie in den letzten 5 Jahren hatte
  • Dividendenrendite mindestens 2/3 des AAA-Anleihenzinssatzes
  • Aktienpreis unterhalb von 2/3 des greifbaren Buchwerts pro Aktie
  • Aktienpreis unterhalb von 2/3 des Net Current Asset Value
  • Gesamtschulden kleiner als Buchwert
  • Current ratio größer als 2
  • Gesamtschulden kleiner als zwei Mal den aktuellen Net Current Asset Value
  • Gewinnwachstum der vergangenen 10 Jahre mindestens 7% jährliche Rate
  • Stabilität des Gewinnwachstums dahingehend, dass in den vorhergehenden 10 Jahren nur maximal 2 Fälle von Gewinnrückgängen von 5% oder mehr im Jahresendergebnis gestattet sind.
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