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Wann ist ein KGV eigentlich hoch?

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Dass eine Aktie über- oder unterbewertet ist, hört man an der Börse oft. Doch was ist eigentlich ein normaler Wert? Für Aktien gibt es dutzende Bewertungsmaßstäbe. Eines der einfachsten Maßstäbe ist das KGV – das Kurs-Gewinn-Verhältnis.

KGV Aktien
KGV – das Kurs-zu-Gewinn-Verhältnis – ist das optimale Mittel zur schnellen Übersicht von Aktienverhältnissen. © Adobe Stock - mushkamy

Da das KGV im Handumdrehen berechnet ist, können Sie binnen Sekunden eine erste Einschätzung über eine Aktie treffen. Das KGV ist nichts anderes als der Kurs der Aktie geteilt durch den Jahresgewinn des Unternehmens pro Aktie. Den Gewinn pro Aktien finden Sie in den Bilanzen und Quartalsergebnissen.

Unternehmensgewinne sind die einzige Rechtfertigung für Aktienkurse

Letztendlich sind die Unternehmensgewinne das einzige, was einen Aktienkurs rechtfertigt. Kurz- und mittelfristig spielen Erwartungen mit Sicherheit eine große Rolle bei Aktienkursen. Doch Erwartungen müssen früher oder später auch durch reale Ergebnisse gerechtfertigt werden – und das ist dann der Unternehmensgewinn. Der Gewinn, den ein Unternehmen erzielt, bekommt der Aktionär auf zwei Arten ausgezahlt. Entweder als zu versteuernde Dividende oder aber als erst einmal nicht zu versteuernden Kursgewinn in der Aktie.

 

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