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Walt Disney Aktie : Walt Disney – Selbst Superhelden sind nicht homophob

Es war nicht viel nötig, um die altehrwürdige, eigentlich bekannt konservative Walt Disney Company in den USA zum neuen Lieblings-Feindbild der republikanischen Partei zu machen. Investoren schauen aber eher auf Umsatz und Gewinn.

Spenden an Republikaner ausgesetzt

Ein eher zahmes Statement von Konzernchef Bob Chapek gegen ein homophobes Gesetz in Florida (wo der Vergnügungspark Disney World beheimatet ist) in Verbindung mit dem vorübergehenden Ende von Parteispenden an die Republikaner reichte aus, um die US-Republikaner wuschig zu machen.

Das könnte längerfristig ernste Auswirkungen auf das Unternehmen haben. So hat der Gouverneur von Florida und wahrscheinliche Präsidentschaftsanwärter der Republikaner für 2024, Ron DeSantis, Disney Ende April mit Wirkung ab 1. Juni 2023 das jahrzehntelange Sonderrecht der Selbstverwaltung für Disney World gestrichen (wobei sich das als teures Eigentor erweisen könnte, weil somit auch Schulden von Disney in Höhe von über einer Milliarde US-Dollar vergesellschaftet werden dürften).

 

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Über den Autor
Hajo Simons
Hajo Simons

Hajo (Heinz-Josef) Simons, Jahrgang 1956, arbeitet seit gut 30 Jahren als Wirtschafts- und Finanzjournalist.

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