+++ GRATIS Online-Webinar: Energie-Unabhängigkeitsgipfel - bis zu +6.011 % Gewinn mit nur DREI Unternehmen | 10.10., 18 Uhr +++

US-Börsen: Index nahe seiner Allzeithochs, Rally intakt

Inhaltsverzeichnis

An der US-Leitbörse läuft weiterhin die von mir bereits im September angekündigte Jahresendrally. Der S&P 500 erreichte erst am Montag erneut ein frisches Allzeithoch. Dieser neue Kursrekord wird von einer breiten Anzahl von Aktien getragen (neues Rekordhoch auch bei der A-D-Linie).

Ich möchte Sie nicht mit technischen Details langweilen. Nur so viel: Diese Entwicklung spricht für eine intakte und gesunde Rally. Ein Crash oder auch nur eine größere Korrektur von 20 % sind hier auf Sicht der nächsten 2 Monate unwahrscheinlich.

S&P 500 Tageschart: Index nahe seiner Allzeithochs, Rally intakt

Quelle: stockcharts.com

DAX: Energie- und Versorgungskrise sowie Pandemie-Ängste bringen Crashgefahr

Eine völlig andere Geschichte ist jedoch Europa und insbesondere der DAX. Hier gab es zuletzt zwar auch kurzzeitig neue Rekordhochs, aber danach folgte sofort eine Korrektur. Die Gefahr ist erheblich, dass es sich bei den jüngsten DAX-Allzeithochs nur um eine Eintagsfliege, also einen Fehlausbruch, handelt.

Im Vergleich zu seinem US-Pendant oben sieht der DAX ohnehin „alt“ aus. Hier zeigt sich nämlich eine deutliche relative Schwäche.

DAX Tageschart: Nach Allzeithochochs kräftiger Rutsch – Korrekturgefahr steigt

Quelle: stockcharts.com

Und das leider nicht erst seit gestern. Im direkten Chartvergleich springt Ihnen der Unterschied sofort ins Auge.

Was drückt den DAX?

Die deutsche Wirtschaft leidet. Ein Abschwung hat sich bereits verfestigt. Die Inflation läuft mit Raten um die 13 %(!) bei den Erzeugerpreisen bereits völlig aus dem Ruder, während Zentralbanken und Politik noch immer völlig planlos sind.

Hinzu kommt jetzt noch eine penetrante und völlig kontraproduktive Panikmache von Politik und Medien wegen der Coronazahlen. Dabei haben wir aktuell 30% weniger Intensivpatienten als während der schlimmsten Zeit der letzten Winterwelle zu Jahresbeginn. Noch entspannter sieht die Sache bei den Todesfällen „mit Corona“ aus.

Aber die Genannten stürzen sich lieber auf die „Fallzahlen“, die keinerlei Aussagekraft besitzen, und malen ein Weltuntergangsszenario nach dem anderen. Das verdirbt selbst dem hartgesottensten Optimisten die Konsumlaune und stürzt die Wirtschaft ins Chacos.

Als Anleger in deutsche Aktien müssen Sie daher sehr aufpassen, um nicht direkt in den nächsten großen Crash zu geraten. Denn diese Krisen sind nicht nur eine kurze Episode, sondern eine ernste Bedrohung vor allem für das kommende Börsenjahr. Deutsche und europäische Aktien gehören jetzt auf jeden Fall auf den Prüfstand!