SAP: Daten und KI als wahres Kronjuwel
SAP zeigt sich optimistisch für den Jahresstart 2026: Die Cloud-Bestände wachsen um rund 25 %, und KI-Umsätze sollen in den kommenden drei bis vier Jahren rund 1 Milliarde Euro erreichen.
KI, also künstliche Intelligenz, bedeutet hier Software, die selbstständig Aufgaben übernimmt und Entscheidungen unterstützt. Auch intern sorgt der Einsatz von KI bereits für Effizienzgewinne in dreistelliger Millionenhöhe – Mitarbeiter arbeiten schneller, Prozesse laufen glatter.
RISE und der Wandel zu Cloud und Plattformen
Seit fünf Jahren verfolgt SAP die Strategie „RISE with SAP“, bei der klassische ERP-Systeme in die Cloud verlagert werden. ERP steht für Enterprise Resource Planning, also Software, die Unternehmen hilft, Finanzen, Logistik und Personal zu steuern.
Kunden setzen heute deutlich breiter auf SAP-Anwendungen – von Finanzen über Personalwesen bis zu Supply Chain. Die Wartungsbasis von rund 10 Milliarden Euro zeigt, dass Unternehmen bereit sind, auf SAP zu setzen, selbst in einer Welt voller Cyber-Risiken und geopolitischer Unsicherheiten.
KI tief integriert – kein Hype, sondern Kunden-Nutzen
SAPs Ansatz unterscheidet sich von generischen KI-Lösungen: Die KI-Agenten greifen tief in Geschäftsprozesse ein, etwa bei Lagerplanung, Logistik oder Vertrieb. Die Business Data Cloud, also die zentrale Datenplattform von SAP, sorgt dafür, dass alle relevanten Informationen sicher und strukturiert genutzt werden.
So werden KI-Anwendungen nicht nur smart, sondern auch relevant für den Geschäftserfolg der Kunden.
Fazit: SAP hat derzeit Rückenwind
Mit stabilen Cloud-Umsätzen, wachsender Datenplattform und produktiv eingesetzter KI bleibt SAP gut positioniert. Die Strategie zielt auf langfristige Effizienzgewinne, tiefere Kundenbindung und einen Ausbau von Plattform- und Cloud-Geschäft ab.
Die kommenden Quartale dürften zeigen, wie erfolgreich SAP die Integration von KI und Cloud vorantreiben kann – und welche Rolle das Unternehmen als Kronjuwel für Unternehmens-KI spielt.