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NASDAQ 100: Nasdaq 100 Analyse: Bullen verabschieden sich durch die Hintertür – Dieses Warnsignal sollten Sie ernst nehmen

Der US-Technologieindex Nasdaq 100 hat Anlegern in diesem Jahr bisher nur Freude bereitet. Das Kursplus seit Jahresbeginn beläuft sich auf üppige 20 Prozent. Auch der jüngste „Atomkrieg-Ausrutscher“ wurde zügig wieder ausgebügelt.

So steht der Index fast schon wieder auf Allzeithoch. Eine Entwicklung hinter den Kulissen ist allerdings wirklich beunruhigend.

Ungewöhnlich: Immer mehr Aktien fallen, obwohl der Index steigt

Seit Mai verabschieden sich immer mehr Aktien aus diesem Index aus dem Bullenmarkt. Notierten seinerzeit noch fast 90 Prozent der Nasdaq 100-Aktien im Bullenmarkt (gemessen an Notierungen oberhalb der 200Tage-Linie), so sind es jetzt gerade noch 72 Prozent.

Das ist ungewöhnlich und beunruhigend in einem steigenden Markt, der fast auf Allzeithoch steht. Da sollte man annehmen, dass neue Allzeithochs auch von fast allen Aktien mitgetragen werden.

Noch beunruhigender ist die Tatsache, dass der Nasdaq 100 mit dieser negativen Entwicklung nicht alleine dasteht. Ähnlich mies sieht es auch bei den anderen bekannten US-Indizes (beispielsweise S&P 500 oder NYSE) aus.

Identische Entwicklung wie vor dem Sommercrash 2015

Ähnliche Einbrüche in der Marktbreite wie jetzt gab es übrigens zuletzt im September 2014 und im Juli 2015. Jedes Mal kam es danach zu einem plötzlichen Kurseinbruch. Der Sommercrash 2015 ist Ihnen sicher noch in Erinnerung.

Nasdaq 100 Tageschart: Bullen verabschieden sich durch die Hintertür

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Aktien

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Auftakt für die nächste scharfe Korrektur?

Für mich lässt diese Entwicklung nur einen Schluss zu: Die Bullen verabschieden sich gerade heimlich durch die Hintertür. Die rekordhohen Indexstände verschleiern für die Masse der Anleger die Tatsache, dass ein beträchtlicher Teil an Aktien bereits fällt.

Stellen Sie sich daher auf eine scharfe Korrektur (NICHT: Bärenmarkt) in den kommenden Wochen ein. Neue Allzeithochs würden nichts an dieser Gefahr ändern, da diese wahrscheinlich direkt wieder verkauft werden.

Laufen Sie vor allem vermeintlichen Ausbrüchen nach oben nicht mehr hinterher. Es wird günstigere Einstiegschancen geben.

Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten dieser Ausgabe investiert.

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Über den Autor
170407 Invest Voigt 72 04
Henrik Voigt

Henrik Voigt hat an der renommierten TU Dresden Wirtschaftsingenieurwesen studiert und als einer der Jahrgangsbesten sein Studium abgeschlossen.

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