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Nach dem Kriegsstart stehen wir vor einer neuen Börsenwelt!

Inhaltsverzeichnis

Der vergangene Donnerstag war ein schwarzer Tag in der Geschichte der modernen Welt. Zum ersten Mal seit den dunklen Zeiten der Operation Barbarossa 1941 gab es eine Bodeninvasion in Europa. Unsere Gedanken sind mit den Menschen in der Ukraine. Doch der Krieg in der Ukraine ist nur eine Ebene, die Anleger an der Börse einpreisen müssen.

Die mittel- bis langfristig Ebenen sind die Folgen der Russland-Sanktionen und die neue Eiszeit zwischen Ost und West. Das Verhältnis zwischen Ost und West ist auf den tiefsten Punkt seit den frühen 1980er Jahren gefallen. Das bedeutet: Es muss eine neue geopolitische Risikoprämie in die Märkte eingepreist werden.

Nun werden neue Risikoprämien an den Märkten eingepreist

Diese Risikoprämien trifft Regionen und Sektoren natürlich unterschiedlich. So wird die Risikoprämie für europäische Aktien höher ausfallen als für Aktien aus den von Russland weiter entfernten USA. Der europäische Bankensektor wird härter getroffen werden als z.B. der Cannabis-Sektor in den USA.

Für die Cannabis-Wirtschaft in den USA oder Kanada haben der Krieg und der Russland-Konflikt überhaupt keine direkten Konsequenzen. Null. Indirekt gibt es negative Konsequenzen, mit denen viele Branchen und auch wir als Konsumenten leben müssen: Die Energiepreise werden nun hoch bleiben, da auch bei Öl und Gas neue Risikoprämien eingepreist werden.

Russland-Krise trifft Cannabis-Sektor nicht direkt

Ebenso wichtig für den Cannabis-Markt als Agrarsektor: Die Düngemittelpreise werden weiter steigen. Das werden die Kostenseite und die Margen der Cannabis-Firmen belasten. Aber: Da die guten amerikanischen Cannabis-Unternehmen sehr hohe Margen haben, werden diese Preiserhöhungen nicht so negativ durchschlagen wie z.B. bei Nahrungsmittelunternehmen, die traditionell niedrige Margen haben.

Bei den kanadischen Cannabis-Firmen sieht die Situation etwas anders aus, da wir in Kanada ja massiv fallende Cannabis-Preise sehen. Die dortigen Firmen werden also in 2022 von zwei Seiten in die Mangel genommen. Kanadische Cannabis-Aktien sind deshalb weiterhin als Investments uninteressant.

Faktoren für Cannabis-Bullenmarkt sind intakt

Doch wenn Sie meine Analysen zum jungen Megatrend Cannabis lesen, dann wissen Sie: Man sollte aktuell sowieso nur in amerikanische Cannabis-Werte investieren. Denn hier ändert auch die Russland-Krise ändert nichts an der übergeordneten Investment-These, dass 2022 ein starkes Cannabis-Jahr wird.

Fazit: Alle fundamentalen Fakten sind unverändert gültig. Beispiel aus der letzten Woche: Der US-Bundesstaat Maryland gab bekannt, dass auch dort im Rahmen der Midterm-Kongresswahlen im November über eine vollständige Cannabis-Legalisierung abgestimmt wird. Es werden immer mehr Bundesstaaten.