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Jüngster ifo Geschäftsklimaindex fällt düster aus!

Inhaltsverzeichnis

Schlechte Neuigkeiten für DAX-Anleger: der jüngste ifo Geschäftsklimaindex fällt düster aus!

So hat sich der renommierte Konjunkturindex für die deutsche Realwirtschaft im Juli auf 88,6 Punkte verschlechtert, nach zuvor 92,2 Zählern. Das ist der niedrigste Wert seit Juni 2020. Also einer Zeit, die unmittelbar auf die damaligen Horrorszenarien des Coronacrash folgte.

Ifo Geschäftsklimaindex fällt düster aus!

Bis zu den absoluten Corona-Krisentiefs im April 2020 bei 75,5 Punkten ist es jetzt leider nicht mehr weit. Die Unternehmen erwarten in den kommenden Monaten erheblich schlechtere Geschäfte. Zudem waren sie weniger zufrieden mit ihrer aktuellen Geschäftslage.

Laut ifo-Institut belasten die „üblichen Verdächtigen“: hohe Energiepreise und drohende Gasknappheit. Gegen die hohen Energiepreise könnt die Politik etwas tun: Abschaffung der schwachsinnigen CO2-Steuer und Senkung aller Energiesteuern. Bei der Gasknappheit wird die Sache schwieriger, weil wir in eine tödliche Abhängigkeit von russischem Gas manövriert wurden.

Achtung DAX-Anleger! Die Krise verschärft sich weiter!

Das Fazit von ifo-Präsident Clemens Fuest fällt denn auch drastisch aus: „Deutschland steht an der Schwelle zur Rezession“. Es gab einen starken Einbruch im Verarbeitenden Gewerbe. Selbst im Dienstleistungssektor habe sich das Geschäftsklima sogar erheblich verschlechtert. Auch im Handel und im Bauhauptgewerbe fielen die Indikatoren zurück. Kurzum: die gesamte Wirtschaft bricht ein.

Sofern die Politik nicht bald für bessere Rahmenbedingungen sorgt – und damit meine ich in erster Linie die Wiederherstellung einer so zentralen und früher einmal völlig selbstverständlichen Sache wie der Versorgungssicherheit – wird sich am Absturz der deutschen Wirtschaft nichts ändern. Aus diesem Grund wird auch jede DAX-Erholung nur ein Strohfeuer sein. Achten Sie auf Ihre deutschen Aktien!