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Aktien: Indikator: Bald neuer Rückenwind für Dollar und Aktien?

Trotz der zuletzt etwas schwierigen Börsen mehren sich die Anzeichen für eine baldige Entspannung. Der DAX nähert sich der wichtigen Unterstützungszone von 12.000 Punkten, wo eine echte Stabilisierungschance besteht.

Erst Recht, wenn der zuletzt durch reine Spekulation zu stark hochgetriebene Euro an der „charttechnischen Wand“ um 1,20 (fürs erste) scheitert.

Ich sehe zudem in den kommenden Monaten Luft für eine Euro-Korrektur/ Dollarerholung, die unseren US-Aktien Währungsgewinne einbringen wird.

EUR/USD Monatschart: Charttechnische Mauer bei 1,20

eur (002)

Economic Surprise Index: Die US-Wirtschaftsdaten sind jetzt wieder positiver

Denn die zuletzt enttäuschenden US-Wirtschaftsdaten haben inzwischen wieder deutlich aufgehellt. Das zeigt auch der „Economic Surprise Index“, der zuletzt die Wende aus dem tiefroten (negativen) Bereich geschafft hat.

Damit haben die negativen Überraschungen bei den Daten drastisch abgenommen – übliche Voraussetzung für eine Wende zum Positiven.

So, wie dies zuletzt im Sommer 2012 und im Frühjahr 2015 gelang. Beide Male folgte auf eine ähnliche Aufhellung des Economic Surprise Index eine Aufwertungsphase des US-Dollars, die mindestens ein halbes Jahr andauerte.

Damit sollte Rückenwind – sowohl für den Dollar als auch für den Aktienmarkt – so gut wie garantiert sein. So dass die übliche Sommerkorrektur an den Börsen in diesem Jahr wohl eher moderat ausfallen wird.

Die Crashpropheten haben wieder Hochkonjunktur – perfekt!

Dennoch mehren sich derzeit die Stimmen, die einen großen Börsencrash ankündigen. Prima! Dann wird es nämlich keinen geben.

Ich sehe bedingt durch die derzeit extrem dünnen Börsenumsätze weiterhin ein volatileres Marktumfeld in den kommenden zwei Monaten, welches aber wie vor einem Jahr mit nur leicht abfallenden Kursen einhergehen dürfte.

Neue Käufe haben daher noch etwas Zeit. Jegliche Crash-Panik halte ich jedoch ebenfalls für übertrieben.

Nutzen Sie den Sommerschlussverkauf zum Einkaufen

In Kürze dürften einige kurze Sommergewitter die Börsen erfassen, die jedoch ebenso schnell wieder vergessen sein werden.

Die sommerbedingt niedrigen Umsätze bringen eben auch manchmal ein paar „Ausrutscher“ mit sich, die sich im Nachhinein aber jedes Mal als exzellente Einstiegschancen entpuppen.

Im Hinblick auf die kommende und voraussichtlich sehr starke Jahresendrally sollten Sie Schnäppchenkurse allerdings unbedingt zum Einstige bzw. Positionsausbau nutzen!

Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten dieser Ausgabe investiert.

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Über den Autor
Henrik Voigt

Henrik Voigt hat an der renommierten TU Dresden Wirtschaftsingenieurwesen studiert und als einer der Jahrgangsbesten sein Studium abgeschlossen.

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