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In diesem Konsumsektor stürmen die Kunden die Geschäfte!

Inhaltsverzeichnis

Letzte Woche hatten bereits die Einzelhandelsriesen Walmart und Target die Börse mit unerwartet enttäuschenden Geschäftszahlen für das abgelaufene Quartal in Schrecken versetzt. Denn Target war bisher einer der bestgemanagten Einzelhändler. Der Riese Walmart hat eigentlich so viel Macht, dass er die Preisanstiege aufgrund steigender Einkaufskosten an die Konsumenten weitergeben kann – dachte die Wall Street jedenfalls.

Wenn solche erstklassigen Konsum-Unternehmen schon solche Probleme haben, wie sieht es dann erst bei den schlechteren Konsum-Unternehmen aus? Noch mehr Sorgen bereitet Börsianern die Frage: Ist es um das Kaufverhalten der amerikanischen Konsumenten in Wirklichkeit viel schlechter gestellt, als bisher erwartet wurde?

Cannabis hat nicht die Probleme anderer Konsumsektoren

In solch unsicheren Zeiten wenden sich Börsianer Konsumsektoren zu, auf deren Produkte die Menschen nicht oder nur unterdurchschnittlich verzichten. Dazu gehören z.B. Konsumartikel für den alltäglichen Gebrauch (von Haushaltsrolle bis zu Zahnpasta), unverzichtbare Nahrungsmittel (z.B. Babynahrung), Markenprodukte und natürlich Medikamente.

Ein Konsumbereich, der in die Kategorien des alltäglichen Gebrauchs und der Medikamente fällt, über den aber aktuell niemand spricht: Cannabis. Die neuen Daten aus großen Bundesstaaten wie Arizona, Illinois oder Michigan, die Cannabis erst in den letzten Jahren vollständig legalisierten, zeigen etwas, wovon 90 % des Konsumsektors aktuell nur träumen kann: Rekordergebnisse bei den Verkäufen von Cannabis im März und April!

Konsumenten verzichten nicht auf Cannabis

Der Mittelwest-Bundesstaat Michigan entwickelt sich immer mehr zu einem neuen Superstar im Cannabis-Sektor. Im April konnte man mal wieder einen neuen Umsatzrekord bei den Cannabis-Verkäufen verbuchen. Mit 195 Mio. USD im April wurde die magische Marke von 200 Mio. USD fast geknackt.

Im benachbarten Illinois stiegen die Verkäufe von Freizeit-Cannabis im April auf knapp 131,8 Mio. USD. Das ist der zweithöchste monatliche Umsatz seit dem Verkaufsstart von Freizeit-Cannabis im Januar 2020. Die dritthöchsten monatlichen Umsätze sahen wir im Vormonat März (131,0 Mio. USD).

Rekordumsätze der Cannabis-Verkäufe in zahlreichen US-Bundesstaaten

Auch aus Arizona, wo die Verkäufe von Freizeit-Cannabis erst im Januar 2021 begannen, gab es neue starke Daten zu den Cannabis-Verkäufen. Dort gab es im Monat März einen neuen Rekord bei den Verkäufen von Freizeit-Cannabis. Insgesamt lagen die Cannabis-Verkäufe im März bei 121,8 Mio. USD.

Fazit: Die Verkaufszahlen aus Arizona oder in anderen jungen Cannabis-Märkten wie Illinois oder Michigan zeigen: Wenn die Legalisierung erst mal da ist, boomen die Verkäufe von Cannabis. Clevere Anleger informieren sich jetzt über den Cannabis-Markt – bevor im Herbst die nächste große Legalisierungswelle in den USA anrollt.