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Dow Jones : Twitter sperrt Trump: Späte Einsicht

Twitter hat getan, was Tausende schon lange forderten: Der Kurznachrichtendienst hat den Account von Donald Trump gesperrt. Zunächst für zwölf Stunden, inzwischen dauerhaft offline ist das wichtigste Sprachrohr des noch ein paar Tage amtierenden US-Präsidenten.

Zu dem Schritt veranlasst sah sich Twitter, wenig überraschend, nach dem Sturm aufs Kapitol in der vergangenen Woche. Randalierende Trump-Anhänger verwüsteten den Sitz des Parlaments, selbst etliche Republikaner wandten sich daraufhin vom Präsidenten ab.

Auch Twitter zog also die Reißleine – reichlich spät, wie Kritiker monieren. Jahrelang hat das Unternehmen den tobenden Präsidenten gewähren lassen, zigtausende Tweets konnte er vor und insbesondere während seiner Präsidentschaft absetzen, ohne dass dies vonseiten des Kurznachrichtendienstes unterbunden oder auch nur reguliert worden wäre.

 

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Über den Autor
Felix-Reinecke
Felix Reinecke

Nach mehreren Stationen bei renommierten deutschen Tageszeitungen berichtet er seit 2016 regelmäßig für den Investor Verlag über die wichtigsten Ereignisse in der Wirtschaftsbranche - egal ob Mittelstandsunternehmen von der schwäbischen Alb oder IT-Konzern aus dem Silicon Valley.

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