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Dow Jones: Trump legt seine Steuerpläne offen – eine Aktien-Chance für Sie!

Donald Trump versuchte bisher, mit präsidialen Dekreten am Kongress vorbei zu regieren. Das kann in Einzelfällen funktionieren.

Dauerhaft jedoch kann das nur scheitern, da der Kongress bei zahllosen Entscheidungen zwingend einzubinden ist.

So kann Trump zwar den Bau einer Mauer zu Mexiko per Dekret anordnen. Das Geld dafür kann aber ausschließlich der Kongress freigeben. Ohne Kongress kein Geld, ohne Geld keine Mauer – egal, was in Trumps Dekret steht.

Und so hält Trump heute eine Rede vor dem Kongress, um für seine Steuer-Ideen zu werben. Ich sage bewusst Ideen und nicht Plan, da von einem Plan bisher wenig zu sehen war.

In Wahlkampfauftritten und Reden präsentierte Trump keinen zusammenhängenden Plan, ja nicht einmal konsistente Forderungen. Mal sollen die Unternehmenssteuern auf 15% gesenkt werden, mal auf 20% und wie das refinanziert werden soll, bleibt stets offen.

Es wird interessant zu sehen, ob Trump wenigstens vor dem Kongress konkreter wird.

Profiteure sind Unternehmer und Aktionäre

Was sich schon jetzt abzeichnet: Der einfache Bürger der USA, der Trump ins Amt hievte, wird kaum profitieren. Profiteure sind die Reichen, zu denen Trump und sein Kabinett zählen. Und natürlich Aktionäre.

Würden die Unternehmenssteuern so drastisch gesenkt, steigen im gleichen Maße natürlich die Gewinne. Nicht bei allen Unternehmen.

Vor allem Großkonzerne wie Apple lagern ihre Gewinne lieber in Steueroasen, um die 35% Steuern in den USA zu umgehen. Das führt zu der absurden Situation, dass Apple auf dreistelligen Milliardenbeträgen sitzt und trotzdem Kredite aufnimmt, um Dividenden zu zahlen.

Die dafür gezahlten Zinsen sind niedriger als die Steuern, die bei einem für Dividendenausschüttungen nötigen Transfer der Gewinne in die USA entstehen würden.

Trump setzt nun darauf, dass die Unternehmen bei 15% oder 20% Steuern lieber Geld in den USA versteuern. Mit 35% sind die USA inzwischen in der Tat ein Hochsteuerland für Unternehmen.

Ob jedoch 15% oder 20% etwas an der Vorliebe für Steuerparadiese ändern werden, darf bezweifelt werden. In anderen Staaten, die die Steuern senkten, führte das nicht zu höheren Einnahmen.

Es wird immer einen Zwergstaat geben, der mit noch niedrigeren Steuern aufwarten kann. Und ein Unternehmen zahlt lieber 1% Steuern in der Karibik als 15% oder 20% in den USA.

Der Aktienmarkt vergab trotzdem schon einmal einen Steuersenkungsbonus. US-Aktien liefen seit Trumps Wahl hervorragend.

Sollten Trumps Pläne nicht den Erwartungen entsprechen oder die republikanischen Abgeordneten weniger euphorisch reagieren als erhofft, dürfte eine Korrektur am Aktienmarkt beginnen. Nutzen Sie dann diese Chance, um noch einmal günstig nachzulegen!

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Über den Autor
Mick Knauff

Mick Knauff ist seit mehr als 20 Jahren an der Börse aktiv. Seit mehr als 15 Jahren begleitet er das tägliche Börsengeschehen journalistisch und war am Aufbau mehrerer Börsen-Nachrichtenredaktionen beteiligt.

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