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Diese drei Tipps bringen Sie durch die Russland-Krise!

Inhaltsverzeichnis

Die Kriegsangst im Russland-Ukraine-Konflikt hält die Börsen in Atem. Viele Anleger haben noch nie eine „Kriegsbörse“ durchgemacht. Ich schon und ich kann Ihnen sagen: Auch in diesem Fall wird nichts so heiß gegessen, wie es gekocht wird. Wenn Sie die folgenden drei Punkt umsetzen, kommen Sie sicher durch diese Krise:

Der erste Punkt: Sie haben keine Wertpapiere auf Kredit gekauft und halten Cash. Kreditfinanzierte Investments sind ein gewaltiges Risiko in unsicheren Zeiten. Denn dann haben Sie keine vollständige Kontrolle über Ihre Investments und Haltedauer. Zudem sollten Sie immer eine Cash-Reserve haben.

Der zweite Punkt: Lassen Sie sich von den Emotionen der Börse nicht anstecken. Ich weiß: Das ist schwer in diesen Zeiten. Aber wenn Sie sich nicht von der allgemeinen Panik anstecken lassen, erhöhen Sie Ihre Erfolgschancen dramatisch. Denn dann können Sie ruhig und emotionslos die richtigen Entscheidungen treffen.

Ein kühler Kopf bringt Sie sicher durch die Krise

Dies führt uns zum dritten Punkt: Analysieren Sie die Werte in Ihrem Depot: Werden die Geschäfte von diesen Unternehmen von einem Russland-Ukraine-Krieg oder den Sanktionen gegen Russland betroffen?

Wenn dem nicht so ist, dann sehen wir zwar kurzfristig schmerzvolle Rückgänge in den Aktienpreisen. Aber nicht in der Geschäftstätigkeit der Unternehmen. Und das ist wichtig. Denn mittel- bis langfristig wird sich der Aktienkurs wieder an die Geschäftsentwicklung anpassen.

Nehmen wir als Beispiel den amerikanischen Cannabis-Sektor: Welche Auswirkungen hat ein potenzieller Krieg in der Ukraine auf die Cannabis-Verkäufe in Chicago oder Florida? Die Antwort: Null. Tatsächlich gab es in 2022 eine kontinuierliche Serie an kleineren, aber guten Meldungen aus den USA.

Selbst in den konservativen Südstaaten setzt nun der Cannabis-Boom ein. Mississippi legalisierte vor einigen Wochen medizinisches Marihuana. In den Südstaaten South Carolina und Tennessee laufen ebenfalls Gesetzesinitiativen über mögliche Legalisierungen von medizinischem Marihuana.

Setzen Sie auf Branchen ohne Verbindung zur Russland-Krise

Auch die Charttechnik verbessert sich bei immer mehr großen Cannabis-Werten. In der letzten Woche brachen mit Cresco Labs, Green Thumb und Trulieve Cannabis drei der großen „Big Five“-Cannabiswerte ihre mittelfristigen Abwärtstrends. In Kombination mit den guten Aussichten für das Jahr 2022 sehen wir eine deutliche Verbesserung der Markttechnik für Cannabis-Aktien.

Nun muss sich zeigen, ob dies der Turnaround bei den amerikanischen Cannabis-Aktien ist. Dafür müssen die Cannabis-Aktien nach im März/April nun einen tragfähigen Boden ausbilden. Gelingt dies, ist das Fundament für steigende Cannabis-Aktien in 2022 gelegt.

Fazit: So filtert man in der Krise emotionslos die Sektoren und Aktien heraus, die trotz der Russland-Ukraine-Krise weiterhin dicke Geschäfte machen. Wenn man dann Cash hat, kann man wunderbar die Chancen in der Krise nutzen.