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Warum jede deutsche Aktie sofort auf den Prüfstand muss!

Inhaltsverzeichnis

Seit fast einem Jahr läuft in Deutschland ein Abschwung, der sich immer weiter verfestigt. Die Börse hat diesen Abschwung noch immer nicht angemessen eingepreist. Ein großer Kurssturz beim DAX könnte in den nächsten Monaten folgen.

ZEW-Index erholt sich – neuer Aufschwung in Sicht?

Sichtbar ist dieser Abschwung an bekannten Konjunkturindikatoren, wie etwa den ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland, die einmal im Monat veröffentlicht werden. Zuletzt gestern.

Diese sind in der neusten Umfrage vom Februar um 2,6 auf 54,3 Punkte gestiegen. Das ZEw-Institut jubelt: „Der Konjunkturausblick für Deutschland verbessert sich im Februar erneut, trotz wachsender wirtschaftlicher Unsicherheiten. Die Finanzmarktexperten rechnen mit einer Entspannung bei den Corona-bedingten Einschränkungen und einer Konjunkturerholung im ersten Halbjahr 2022. Sie gehen weiterhin von einer zurückgehenden Inflation aus, allerdings langsamer und von einem höheren Niveau aus, verglichen mit den Erwartungen der Vormonate. Als Folge rechnen inzwischen mehr als 50 Prozent der Expertinnen und Experten mit einer Erhöhung der kurzfristigen Zinsen im Eurogebiet in den nächsten sechs Monaten“, kommentierte ZEW-Präsident Achim Wambach.

Schon seit Mai 2021 im Abschwung, nur eine Zwischenerholung?

In der Tat sehen wir eine Verbesserung der Indexwerte ausgehend von ihrem Tiefpunkt im Oktober 2021 bei 22,3 Punkten auf jetzt immerhin 54,3 Punkte. Allerdings ist der Indikator immer noch meilenweit von seinem Hochpunkt im Mai 2021 bei 84,4 Punkten entfernt. Das macht mich stutzig.

Eine weitere Konjunkturerholung wird jetzt besonders schwierig. Denn die Geldpolitik muss zur Bekämpfung der Inflation gestraft werden und bietet somit keinen Rückenwind mehr. Gleichzeitig sind die Rücklagen der Unternehmen aufgebraucht, während immer noch Coronabeschränkungen bremsen. Drittens macht die galoppierende Inflation jede reale Gewinnsteigerung zunichte, während der Mangel an Rohstoffen und Vorprodukten die Erfüllung von Aufträgen massiv erschweren. Ohne Gewinnwachstum keine Kurssteigerung.

Kurzum: die Folgen der Coronapolitik der letzten beiden Jahre treffen die Wirtschaft jetzt besonders hart, während die Börse immer noch auf eine baldige Entspannung hofft, die immer schwieriger wird.

DAX mit gefährlicher Toppbildung, handeln Sie jetzt!

Was macht der DAX aus dieser unerfreulichen Gemengelage? Am 18. November 2021 erreichte der DAX ein Allzeithoch bei 16.290 Punkten. Zum Jahresbeginn 2022 gab es einen Versuch, dieses Hoch zu überbieten. Dieser Versuch scheiterte. Gestern fiel der Index sogar auf seine mittelfristig wichtige Unterstützung bei 14.800 Punkten zurück.

Der DAX zeigt seit Jahresbeginn auffällige und zunehmende Zeichen von Schwäche. Die Gefahr einer großen Topbildung wächst. Wird ein solcher Prozess vollendet, folgt ein Crash. Alles, was den Index dauerhaft unter 14.800 Punkte bringt, löst diesen Crash aus.

DAX Tageschart: Was für ein komisches Kursmuster wird das?

Quelle: stockcharts.com/ eigene Darstellung

Jede deutsche Aktie muss jetzt auf den Prüfstand!

Bereiten Sie sich spätestens jetzt auf ein solches Ereignis vor. Nutzen Sie die laufende Kurserholung zum Ausstieg bei allen gefährdeten Aktien, bevor es zu spät ist. Jede deutsche Aktie in Ihren Depots muss sofort auf den Prüfstand!