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Wacker Chemie-Aktie: Chancen für 2023

Wacker Chemie-Aktie: Chancen für 2023
Inhaltsverzeichnis

Der Chemiekonzern aus dem MDAX, Wacker Chemie, hat bei den vorläufigen Zahlen zum Geschäftsjahr 2022 knapp seine eigene Prognose erreicht. Vor allem im vierten Quartal hat sich die konjunkturelle Eintrübung bemerkbar gemacht.

Die Wacker Chemie-Aktie hat indes eine starke Rally hinter sich: Nach Kursverlusten in den ersten Handelstagen von 2023 konnte das Papier in den letzten sechs Wochen um fast 30 Prozent zulegen. Wie stehen die Chancen für weitere Kurszuwächse in 2023 und worauf kommt es jetzt an?

Wacker Chemie kann grundsätzlich überzeugende Zahlen vorlegen

Bei den vorläufigen Zahlen zum Geschäftsjahr 2022 waren einige Analysten und Anleger ernüchtert angesichts der Eintrübung des Geschäftes vor allem mit Silikonen (Kunststoffen), welche Wacker Chemie unter anderem für die Bauindustrie, die Automobilindustrie oder die Textilindustrie produziert.

Dabei hat der Chemiekonzern mit Hauptsitz in München insgesamt trotz aller Probleme ein starkes Geschäftsjahr hinter sich gebracht. Der Umsatz konnte um 32 Prozent auf rund 8,2 Milliarden Euro gesteigert werden. Das operative Ergebnis lag bei knapp 2,1 Milliarden Euro – und damit zwar 35 Prozent über Vorjahr aber am unteren Ende der prognostizierten Spanne. Unterm Strich blieben Wacker Chemie in 2022 fast 1,3 Milliarden Euro als Gewinn.

Für das laufende Geschäftsjahr sieht jedoch auch die Konzernspitze einige vor allem konjunkturell bedingte Herausforderungen – sinkende Umsätze und Gewinne scheinen denkbar. Im vierten Quartal hat man bei Wacker Chemie die Zurückhaltung der Kunden gespürt, nun blicken Anleger und Analysten vor allem gespannt auf den Ausblick für 2023 und den vollständigen Geschäftsbericht am 14. März.

Wacker Chemie-Aktie hat in 2023 Potenzial – wenn das Umfeld stimmt

Bei Wacker Chemie kommt derzeit einiges zusammen: Auf der einen Seite leidet der Chemiekonzern unter einer schwächelnden Konjunktur und der nur langsamen Öffnung des chinesischen Marktes. Auf der anderen Seite hat das MDAX-Unternehmen auch im schwierigen Jahr 2022 satte Gewinne eingefahren. Langfrist-Anleger sollten Wacker Chemie auf dem Zettel haben.

Denn: Wacker Chemie profitiert durch seine Polysilizium-Sparte langfristig von dem auch politisch gewollten Solar-Boom. Deutschland und die EU wollen hier die heimische Industrie unterstützen. Außerdem sieht die Mehrzahl der Analysten noch teils erhebliches Kurspotenzial bei der Wacker Chemie-Aktie. Im Januar sahen neun von zwölf Analysten Kaufkurse. Kurzfristig sollten Anleger aber auch die Rally der letzten Wochen berücksichtigen und den 14. März mit Geschäftsbericht und Prognose im Blick behalten – Enttäuschungen sind hier nicht ausgeschlossen.