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VW meldet starke Zahlen – und hat Angst vor Enteignung in Russland

Inhaltsverzeichnis

Fangen wir mit den guten Nachrichten an: Der Volkswagen-Konzern hat trotz des globalen Chipmangels im letzten Jahr ein gutes Ergebnis vorgelegt. Der Umsatz stieg gegenüber dem Vorjahr um 12% auf 250 Mrd. Euro. Das Nettoergebnis nach Steuern stieg sogar um 75% auf 15,5 Mrd. Euro.

VW-Dividende steigt deutlich

Auch Anleger können sich freuen. Denn die Wolfsburger legen bei der Dividende gegenüber dem Vorjahr noch mal 2,70 Euro je Aktie drauf. Auf die Vorzugs-Aktie entfallen jetzt 7,56, auf die Stamm-Aktie 7,50 Euro. Falls Sie in VW investiert sind, wird Ihnen die Dividende nach der Hauptversammlung am 12. Mai 2022 ausgeschüttet.

Analysten-Schätzungen übertroffen

Jose Asumendi, Analyst bei der amerikanischen Investmentbank JPMorgan betont., dass Volkswagen trotz Problemen stark und weit über den Erwartungen abgeschnitten habe. Den Ausblick lobt er ebenfalls als „sehr solide“, wenn er nur nicht unter Vorbehalt stehen würde. Und hat nichts mit den erneut unterbrochenen Lieferketten aufgrund von Covid-Infektionen in China zu tun, sondern mit dem Ukraine-Krieg.

Ukraine-Krieg könnte VW stärker belasten als Corona

Der VW-Chef Herbert Diess hat erst vor wenigen Tagen darauf hingewiesen, dass die Auswirkungen auf die europäische Wirtschaft und damit auch auf VW noch heftiger sein könnten als die Corona-Krise. Hinzu kommt, dass VW neben Mercedes und Lufthansa zu den deutschen Konzernen gehört, denen eine Enteignung in Russland droht. Dmitri Medwedew, der Vizechef des russischen Sicherheitsrates, hat schon letzte Woche angekündigt, im Zweifel bei ausländischen Firmen die Insolvenz einzuleiten und diese zu verstaatlichen.

Fazit:17 von 23 Analysten empfehlen die VW-Aktie weiterhin als Kauf. Allerdings liegen die Analysten-Kursziele sehr weit auseinander. Das durchschnittliche Analysten-Kursziel beträgt 239 Euro, das niedrigste aber 117 Euro.