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Deutsche Telekom: Quartalszahlen, Prognose, Analystenstimmen

Inhaltsverzeichnis

Wie die Tochter so die Mutter, könnte man nach den aktuellen Zahlenwerken von T- Mobile US und der Mutter, Deutschen Telekom, behaupten.

Die vorgelegten Zahlen vom vergangenen Freitag, zeigen beim Bonner Hauptkonzern klar auf, dass im Q1 der Umsatz um 6,2% auf gut 28 Mrd. Euro nach oben geschraubt werden konnte.

Nettogewinn nahezu verdoppelt

Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (inklusive Leasingkostenanstieg) stieg dabei, auch aufgrund günstiger Wechselkurse und Veräußerungen, um 7% auf 9,9 Mrd. Euro. Beim Konzernüberschuss konnte im ersten Quartal mit 3,9 Mrd. Euro richtig gepunktet werden.

Maßgeblich lag dies allerdings auch daran, dass durch die teilweise Veräußerung von Glasfaser Plus sowie dem Abschluss der Transaktion in den Niederlanden ordentlich Euros in die Kasse kamen. Somit lag der Nettogewinn mit 2,2 Mrd. Euro, fast doppelt so hoch als noch im Jahr 2021. Interessant an der Bilanz ist, dass vor allem die Serviceumsätze dabei stark nach oben gingen.

Optimismus für das laufende Jahr

Verständlich also, dass man in der Bonner Zentrale also durchaus positiv auf den Rest des Jahres 2022 schaut und jetzt einen bereinigten Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen von mind. 36,6 Mrd. Euro erwartet.

Auch beim Betriebsergebnis schaut man positiv nach vorn und erwartet jetzt 35,6 Mrd. Euro. Wichtig in diesem Zusammenhang auch immer die freien Mittelzuflüsse (Free Cashflow), die sollen jetzt mit mehr als 10 Mrd. Euro (Vorjahr 8,8 Mrd. Euro) ebenfalls besser ausfallen als im Vorhinein erwartet.

Analysten heben die Daumen nach oben

Verständlich also, dass die Analysten voll des Lobes waren und nach den Zahlen ihre Kursziele und Anlageempfehlungen angepasst haben.

So kam aus dem Hause Barclays die Bewertung, man solle die Aktie „Übergewichten“ und ein Kursziel von 23 Euro.

Noch begeisterter zeigte sich dabei die Analysteneinschätzung von JPMorgan, mit einem Kursziel von 27 Euro und dem Anlagerating „Overweight“, also ebenfalls Übergewichten.

Lediglich das Frankfurter Bankhaus Metzler scheint diese Meinungen nicht zu teilen, hier bekam die Aktie nur ein „Halten“ und ein Kursziel was den aktuellen Schlusskurs vom Freitag bei 18,26 Euro widerspiegelt, nämlich 18,50 Euro.

T-Mobile US verdient immer mehr

Es kann also durchaus behauptet werden, dass das erste Quartal der Telekom die Erwartungen übertroffen hat, auch weil das einst hässliche Entlein T-Mobile US, sich immer mehr als schöner Schwan entpuppt und dem Mutterkonzern immer mehr Freude macht und in den USA ordentlich Geld verdient.

Jetzt geht es nur darum, dass endlich der „Deckel wegfliegt“ und die Aktie nach oben ausbrechen kann. Rein charttechnisch sollte dies gelingen, wenn der Ausbruch über das Mehrjahreshoch bei 18,92 Euro nachhaltig gelingt, dann sollte auch das Magenta schließlich wieder prachtvoll leuchten.