Puma Aktie: Spannung – gelingt der Turnaround 2026?
Die Spannung steigt in Herzogenaurach und an den Börsenparketts: Morgen, am 26. Februar 2026, öffnet Puma die Bücher für das abgelaufene Geschäftsjahr 2025. Während das „Übergangsjahr“ bereits in den Kursen eingepreist scheint, richten sich alle Augen auf den Ausblick von CEO Arthur Hoeld. Investoren stellen sich die Frage: Greift die harte Restrukturierung schneller als erwartet und wie reagiert die Puma Aktie?
Stunde der Wahrheit für das „Reset-Jahr“ 2025
Das Jahr 2025 wurde vom Management bereits frühzeitig als „Reset-Jahr“ deklariert – eine elegante Umschreibung für operative Schmerzen. Die Zahlen, die Puma morgen präsentieren wird, dürften keine positiven Überraschungen bieten. Das Unternehmen hatte bereits einen währungsbereinigten Umsatzrückgang im niedrigen zweistelligen Prozentbereich sowie einen operativen Verlust (EBIT) in Aussicht gestellt. Besonders das dritte Quartal 2025 markierte mit einem reported Umsatzminus von über 15 % und einem Nettoverlust von rund 62 Millionen Euro einen Tiefpunkt.
Belastet wurde die Bilanz durch das schwierige Konsumumfeld in den Kernmärkten China und USA sowie durch negative Währungseffekte. Zudem drückten Abwertungen auf Vorräte und höhere Frachtkosten auf die Marge.
Puma mit radikalem Umbau in 2026
Seit seinem Amtsantritt im Juli 2025 hat der ehemalige Adidas-Manager Arthur Hoeld keinen Stein auf dem anderen gelassen. Seine Strategie ist klar: Kosten runter, Effizienz rauf, Fokus auf Brand Heat. Das Programm „Nextlevel“ wurde massiv ausgeweitet. Bis Ende 2026 sollen rund 1.400 Stellen in der Verwaltung gestrichen werden – das entspricht etwa 20 Prozent der Belegschaft in diesem Bereich.
Für das laufende Jahr 2026 hat Hoeld ein „Übergangsjahr“ ausgerufen. Zwar werden weitere Einmalkosten für Abfindungen und Strukturmaßnahmen anfallen, doch das operative Ergebnis (EBIT) soll sich im Vergleich zum Verlustjahr 2025 bereits deutlich erholen. Das Ziel ist ambitioniert: Ab 2027 will Puma wieder profitabel und schneller als der Markt wachsen. Die Trennung vom langjährigen Partner United Legwear und die Umstellung auf ein Lizenzmodell waren erste Schritte, um Komplexität aus dem Konzern zu nehmen.
Fazit für Anleger der Puma Aktie
Die Puma Aktie ist derzeit nichts für schwache Nerven, bietet aber eine klassische Turnaround-Story.
- Das ist spannend: Der Fokus liegt morgen weniger auf den (bekannt schlechten) Zahlen von 2025, sondern fast ausschließlich auf der Guidance für 2026. Bestätigt CEO Hoeld den Pfad zur Profitabilität, könnte dies als Befreiungsschlag wirken.
- Chancen: Die Bewertung ist historisch niedrig. Sollte das Sparprogramm „Nextlevel“ schneller greifen und die Markenbegehrlichkeit durch Events wie die WM 2026 im Vorfeld steigen, hat die Puma Aktie erhebliches Aufholpotenzial gegenüber Wettbewerbern wie Adidas.
- Risiken: Ein anhaltend schwacher Konsum in China oder neue Handelsbarrieren in den USA könnten den Zeitplan für 2027 gefährden. Zudem bleibt die Umsetzung des Stellenabbaus ein operatives Risiko, das Unruhe ins Unternehmen bringen kann.

Jahreschart Puma Aktie, Quelle: https://aktienscreener.com
Dieser Text wurde unter Einsatz von KI-Tools erstellt und redaktionell überarbeitet.