Infineon Aktie: KI-Boom und TSMC-Zahlen treiben Kurs

Gebäude mit Infineon-Logo auf dem Dach bei bewölktem Himmel.
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Die Infineon Aktie gehört zum Wochenausklang zu den klaren Gewinnern im deutschen Leitinstrument DAX. Beflügelt von optimistischen Prognosen des Branchenprimus TSMC und einer anhaltend hohen Nachfrage nach KI-Hardware, notiert das Papier am Freitagmorgen bei knapp 42 Euro. Damit setzt der Münchner Halbleiterkonzern seinen Aufwärtstrend fort und nähert sich charttechnisch wichtigen Marken.

Der Treiber: TSMC zündet die nächste Stufe

Auslöser für die heutige Kaufstimmung sind die gestern veröffentlichten Zahlen von Taiwan Semiconductor Manufacturing Co. (TSMC). Der weltgrößte Auftragsfertiger hat nicht nur die Gewinnerwartungen übertroffen, sondern auch eine massive Erhöhung der Investitionsausgaben (Capex) für 2026 angekündigt. Diese Nachricht wirkt wie ein Weckruf für die gesamte Lieferkette: Der KI-Boom ist kein Strohfeuer, sondern erfordert einen massiven Hardware-Ausbau.

Für Infineon ist dies doppelt positiv:

  1. Indirekter Sog: Die allgemeine Sektorbewertung steigt (auch ASML erreichte neue Rekordwerte).
  2. Konkreter Bedarf: Infineons Fokus auf Power-Systeme ist essenziell für die Energieversorgung der neuen, leistungshungrigen KI-Rechenzentren.

Strategische Expansion: Fokus auf Indien

Neben dem globalen KI-Rückenwind sorgt auch die Unternehmensstrategie für Fantasie. Erst am Mittwoch (14. Januar) unterzeichnete Infineon ein wichtiges Memorandum of Understanding (MoU) mit dem indischen NIELIT, um die Ausbildung von Fachkräften im Halbleiterbereich zu fördern.

Dies flankiert den Bau des neuen High-Tech-Campus in Bengaluru, der planmäßig 2026 fertiggestellt wird. Indien entwickelt sich für Infineon zunehmend vom reinen Absatzmarkt zu einem zentralen Innovations-Hub.

Dieser Text wurde unter Einsatz von KI-Tools erstellt und redaktionell überarbeitet.