Henkel Aktie: Der Absturz – und eine höhere Dividende
Der Kurs der Henkel Aktie ist nach der Präsentation der Geschäftszahlen deutlich um rund vier Prozent eingebrochen und notiert aktuell bei etwa 70 Euro (Stand: 11. März 2026, ca. 12 Uhr). Damit hat das Papier nach dem Höhenflug im Februar in den letzten beiden Wochen 17 Prozent eingebüßt.
Sowohl bei den Zahlen für das abgelaufene Jahr 2025 als auch beim Ausblick auf 2026 zeigt sich, dass der Konsumgüter-Konzern in einem Umfeld mit großen Herausforderungen agiert. Unter anderem belasten Henkel geopolitische und zollbedingte Spannungen. Immerhin: Für das laufende Jahr plant das Unternehmen erneut mit leichtem Umsatz- und Ergebniswachstum.
Henkel mit durchwachsenen Zahlen
Mit rund 20,5 Milliarden Euro hat Henkel im Geschäftsjahr 2025 organisch 0,9 Prozent mehr Umsatz erzielt als im Vorjahr. Negative Währungseffekte sorgten allerdings dafür, dass das bereinigte EBIT bei etwa 3,03 Milliarden Euro und damit unter Vorjahresniveau landete – die EBIT-Marge betrug 14,8 Prozent. Bei der Marge hatte das Unternehmen eine Spanne von 14,5 bis 15,5 Prozent prognostiziert, der Umsatz sollte am unteren Ende der Spanne (1 bis 2 Prozent organisches Wachstum) liegen.
Für das Geschäftsjahr 2026 plant Henkel trotz komplizierter Bedingungen und vieler Unsicherheiten mit einem organischen Umsatzwachstum zwischen 1 und 3 Prozent. Die bereinigte EBIT-Marge soll bei 14,5 bis 16,0 Prozent landen. Zudem positiv für Anleger: Henkel plant für das Geschäftsjahr 2025 eine leichte Anhebung der Dividende auf 2,07 Euro je Vorzugsaktie. Beim aktuellen Kurs entspricht das einer Dividendenrendite von fast 3 Prozent.
Henkel Aktie: Schwierige Bedingungen
Negative Wechselkurseffekte, Konsumflaute, geopolitische Krisen und Kriege, Zollkonflikte – die Liste der Probleme für Konsumgüter-Konzerne wie Henkel ist lang. Unter diesen Umständen kann das Unternehmen aus Düsseldorf mit Marken wie Persil, Spee, Somat oder Schwarzkopf im besten Fall leicht bis moderat wachsen.
Für die Henkel Aktie könnte es in den kommenden Quartalen daher ebenfalls kompliziert bleiben. Anleger sollten bei dem DAX-Papier nicht mit großen Sprüngen rechnen, solange sich die Unsicherheiten und Konflikte nicht zumindest teilweise auflösen. Immerhin die Dividende bleibt im Jahr des 150-jährigen Bestehens des Konzerns stabil.

Jahreschart Henkel Aktie, Quelle: https://aktienscreener.com