Grenke-Aktie: Frische Zahlen – Spannung beim Neugeschäft

Lupe vergrößert "GRENKE" auf einem Webbrowser vor einem Hintergrund aus Börsendaten.
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Die Aktie des Leasingspezialisten Grenke AG steht zum Jahresauftakt 2026 im Fokus der Finanzmärkte. Mit einem aktuellen Kurs von 15,36 Euro und einem leichten Tagesverlust von -1,29 % zeigt sich das Papier volatil, während Investoren gespannt auf die Veröffentlichung der Neugeschäftszahlen für das vierte Quartal 2025 warten. Nach einem herausfordernden Jahr richten sich alle Blicke darauf, ob der Konzern die Profitabilität trotz konjunktureller Gegenwinde stabilisieren konnte.

Grenke-Aktie: Warten auf den Impuls

Die Grenke-Aktie notiert derzeit deutlich unter den Höchstständen der letzten zwölf Monate. Marktteilnehmer agieren vorsichtig. Zwar konnte Grenke im dritten Quartal 2025 mit einem Konzernergebnis-Anstieg punkten, doch die Sorge vor anhaltend hohen Schadenquoten im Leasinggeschäft drückt auf die Stimmung.

Der Blick auf den Chart zeigt eine deutliche Diskrepanz zwischen operativer Entwicklung und Börsenbewertung. Während der Kurs aktuell bei rund 15 Euro Boden sucht, notierte das Papier vor einem Jahr noch auf einem spürbar höheren Niveau.

Ausblick: Was bringt das Neugeschäft?

Die entscheidende Frage für die nächsten Tage lautet: Wie stark war das Jahresendgeschäft? Morgen, am 7. Januar, veröffentlicht Grenke die Daten zum Leasing-Neugeschäft. Analysten achten hierbei nicht nur auf das reine Volumen, sondern vor allem auf die Margenqualität (CM2-Marge).

Sollte Grenke bestätigen können, dass die Schadenquote (zuletzt im Q3 2025 bei erhöhten Werten um 1,9 %) nicht weiter ausgeufert ist, könnte dies eine Neubewertung einleiten. Ein robustes Neugeschäft würde signalisieren, dass der Mittelstand trotz Konjunkturflaute investiert – und Grenke davon profitiert.

Was würde Anleger überraschen?

Der Markt preist derzeit viel Skepsis ein. Eine positive Überraschung wäre:

  • Eine signifikante Senkung der Risikovorsorge im Ausblick für 2026.
  • Ein Neugeschäftsvolumen für Q4 2025, das die konservativen Erwartungen deutlich übertrifft.
  • Eine Erhöhung des Dividendenvorschlags über die zuletzt gezahlten 0,40 Euro hinaus, als Signal der Stärke an die Aktionäre.

Fazit für Anleger

Die Grenke-Aktie präsentiert sich im Januar 2026 als klassischer „Value-mit-Risiko“-Kandidat. Die Diskrepanz zwischen den operativen Fortschritten (Ergebnisanstieg in Q3) und dem schwachen Aktienkurs ist auffällig.

  • Das ist spannend: Die Bewertung ist historisch günstig. Gelingt der Turnaround bei der Stimmung, besteht erhebliches Aufholpotenzial. Analysten sehen Kursziele teils deutlich über 20 Euro.
  • Chancen: Positive Neugeschäftszahlen in den kommenden Tagen könnten als Katalysator für einen schnellen Rebound in Richtung 17-18 Euro wirken.
  • Risiken: Sollte die Konjunkturschwäche zu noch mehr Kreditausfällen führen (steigende Schadenquote), könnte der Kurs die Unterstützung bei 15 Euro testen.

Jahreschart Grenke-Aktie, Quelle: https://fundamental.aktienscreener.com

Dieser Text wurde unter Einsatz von KI-Tools erstellt und redaktionell überarbeitet.