BMW-Aktie: 2024 auf der Überholspur?

BMW-Aktie: 2024 auf der Überholspur?
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Die BMW-Aktie hat im vergangenen Börsenjahr 2023 zwar ordentlich, aber keinesfalls überragend performt. In den Monaten November und Dezember hat das Papier gut 13 Prozent zugelegt und kämpft zu Beginn des neuen Jahres erneut mit der Marke von 100 Euro (Stand: 04. Januar 2024, ca. 12 Uhr).

Für 2024 bietet die BMW-Aktie durchaus Chancen und der Start ist gelungen. In der ersten Handelswoche kann der Autobauer einen steigenden Absatz in den USA sowie eine optimistische Analystenstimme für sich verbuchen. Auf lange Sicht sind bei dem deutschen Premiumhersteller andere Aspekte entscheidend. Die Dividendenrendite ist aber jetzt schon ein starkes Argument für Anleger.

BMW legt in den USA zu – und JPMorgan hebt erneut das Kursziel an

Der wichtigste Absatzmarkt für BMW ist das umkämpfte China, doch auf Platz 2 folgen noch vor Deutschland die USA. Und hier hat der Autobauer aus München zuletzt ordentlich zulegen können. Im gesamten Jahr 2023 hat BMW mit 362.244 Autos 9 Prozent mehr abgesetzt als im Vorjahr. Im letzten Quartal waren es 107.881 Fahrzeuge in den USA und damit 6 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

Während andere Analysten zum Teil etwas vorsichtiger oder gar pessimistischer bezüglich der BMW-Aktie sind, hat JPMorgan Chase das Kursziel erneut angehoben. Nach zuvor 110 Euro liegt das neue Kursziel für das Papier bei 115 Euro (Kurspotenzial rund 15 Prozent). Zudem hat die Bank den Titel auf ihre Fokus-Liste gesetzt.

BMW-Aktie: Darauf kommt es an – 2024 und langfristig

Für 2024 dürften unter anderem die Entwicklung in China sowie die Marge von Bedeutung sein. Kann BMW hier ordentlich performen, ist auch Kurspotenzial für die BMW-Aktie vorhanden. Denn die Basis steht ohnehin: Der Premiumhersteller fährt Milliardengewinne ein und punktet bei Anlegern mit einer satten Dividendenrendite von derzeit rund 8,5 Prozent.

Langfristig orientierte Anleger sollten darüber hinaus noch andere Dinge beachten: BMW liefert sich derzeit ein Rennen (unter anderem mit Mercedes), wer im Bereich Autonomes Fahren die nächsten Schritte gehen kann. Zudem setzen die Bayern anders als alle Konkurrenten auf unterschiedliche Antriebstechnologien – neben dem E-Antrieb unter anderem auch auf Verbrenner und die Brennstoffzelle. Diese Tatsache kann für BMW in den nächsten Jahren zum Bremsklotz oder auch zum Turbo-Boost werden.

Quelle: https://aktienscreener.com