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Deutschland, Schweiz und Kolumbien fördern diese Wachstumsmarkt!        

Inhaltsverzeichnis

In der letzten Woche habe ich mit der Analyse des Börsenjahres 2022 für den Cannabis-Sektor begonnen. Ich gab den politischen Entwicklungen in den USA die Schulnote 2. Hintergrund waren die unerwartete Biden-Initiative vom Oktober zur Begnadigung von Menschen, die wegen Marihuana-Besitz auf Landesebene verurteilt wurden.

Und für den Cannabis-Sektor noch wichtiger: Biden ordnete auch an, dass die Einstufung von Marihuana als schwere Droge der Kategorie „Schedule 1“ überprüft werden solle – mit dem möglichen Ziel einer Abstufung von Marihuana. Dazu kam die erfreuliche Verabschiedung eines Gesetzentwurfs für die Erforschung von medizinischem Marihuana durch den amerikanischen Kongress. Das sind mehr positive Entwicklungen in Washington als noch im Sommer zu hoffen war.

Globale Cannabis-Wirtschaft: Ein gutes Jahr                        

Für die Entwicklungen auf der globalen Ebene vergebe ich ebenfalls die Schulnote 2. Sie sehen: Selbst in dem Horrorjahr 2022 gab es für den Cannabis-Sektor richtig gute Entwicklungen. Das ist ein typisches Zeichen für den Aufschwung eines neuen Wirtschaftszweiges.

Wir kennen es von dem Internetboom um die Jahrtausendwende: Damals gab es Krisen in den Emerging Markets, den 11. September, den Zusammenbruch der New Economy und das Platzen einer Börsenblase inklusive eines brutalen Bärenmarktes bei Aktien. Trotzdem: All diese Probleme konnten den Aufstieg des Internets nicht aufhalten.

Eine ähnliche Entwicklung sehen wir 2022 bei Cannabis: Der Cannabis-Boom ist nicht aufzuhalten. Das zeigt sich auch auf der globalen Ebene. Hier gibt es einen klaren Spitzenreiter: Deutschland. Die Bundesregierung macht bei der im Koalitionsvertrag festgelegten Legalisierung nun Nägel mit Köpfen. Das ist ein gigantischer Schritt in die richtige Richtung und ein riesiger Gewinn für den Cannabis-Sektor.

Deutschland, Schweiz und Kolumbien: Globale Legalisierungs-Initiativen gehen vorwärts  

Weitere Top-Nachrichten aus dem Cannabis-Sektor kamen auf der globalen Ebene aus der schönen Schweiz, wo ein Pilotprogramm über kontrollierte legale Verkäufe von Cannabis begonnen hat. Es soll den Grundstein für eine kommende vollständige Legalisierung legen. Diese Legalisierung ist jedoch noch einige Jahre weg.

Aber wir sehen: In zwei wichtigen europäischen Märkten entwickelten sich die Dinge in die richtige Richtung. Dazu kommen spannende Entwicklungen in Kolumbien. Dort will die neu gewählte Regierung ebenfalls eine vollständige Legalisierung umsetzen. Der Gesetzesentwurf wurde bereits erfolgreich vom dortigen Repräsentantenhaus verabschiedet und hat im Senat die erste Anhörung mit überwältigender Mehrheit gewonnen. Es wird immer spannender.

Fazit: Das Jahr 2022 war ein Sprungbrett-Jahr im globalen Cannabis-Markt: Es ging in vielen Ländern immer weiter vorwärts und in Deutschland, Schweiz und Kolumbien gab es fundamental wichtige Entwicklungen, die zu Legalisierungen in diesen Ländern führen könnten. Im Fall von Deutschland sogar werden.