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Siemens Aktie : Siemens Aktie: Zwischen Profitstreben und Klimagewissen

Siemens steckt in einem Dilemma. Das Unternehmen soll Signalanlagen für eine Zugverbindung nach Australien liefern, die im Zuge eines riesigen Kohleminenprojekts geplant ist. Über die Trasse soll die Kohle von der Mine zum Hafen transportiert werden. Einnahmen für Siemens: 18 Millionen Euro. Geld, das der Großkonzern mitten im Umbau gut gebrauchen kann.

Doch das lukrative Geschäft hat ein Imageproblem. Die Kohlekraft, von der australischen Regierung durchaus unterstützt, gilt als ebenso klimaschädlich wie überholt. Gerade in Australien wären Alternativen wie Windkraft- oder Solaranlagen gut vorstellbar. Stattdessen verzeichnet das Land der Koalas und Kängurus die höchsten Pro-Kopf-Emissionen der Welt: Für ein Land mit vergleichsweise dünner Besiedelung pustet Australien ziemlich viele Schadstoffe in die Atmosphäre.

Flächenbrände entfachen neue Diskussionen

Erhöhte Brisanz erhält das Thema durch die anhaltenden Flächenbrände, die seit Oktober im Südosten des Kontinents wüten. Nach dem heißesten und trockensten Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen hat die Feuersaison deutlich früher begonnen als üblich und schon jetzt eine wesentlich größere Fläche verbrannt als in früheren Jahren.

 

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Über den Autor
Felix-Reinecke
Felix Reinecke

Nach mehreren Stationen bei renommierten deutschen Tageszeitungen berichtet er seit 2016 regelmäßig für den Investor Verlag über die wichtigsten Ereignisse in der Wirtschaftsbranche - egal ob Mittelstandsunternehmen von der schwäbischen Alb oder IT-Konzern aus dem Silicon Valley.

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