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Dax 30: Dax auf dem Weg zum Allzeithoch: Mehr als die Hälfte ist geschafft!

Wie immer montags blicken wir auf die Dax-Entwicklung der Vorwoche. Vom Freitagsschlusskurs, 6. Januar 2016 bis zum Freitagsschlusskurs vom 13. Januar 2017 gewinnt der Dax 0,26 Prozent, nachdem er in der Vorwoche ebenfalls ein Plus von 0,90 Prozent verbuchen konnte.

Der Deutsche Aktienindex schloss letzten Freitag bei 11.629 Punkten.

Tja … wie weit sind wir noch vom Dax-Allzeithoch entfernt?

Was denken Sie?

Gefühlt noch sehr weit.

Faktisch sind es noch … 6,4 Prozent.

Aktuell liegt der Dax bei etwa 11.600 Punkten, das Allzeithoch bei 12.374 Zählern.

Wer hätte das vor ein paar Wochen noch gedacht?

Doch ohne Korrekturen wird dem Dax das Erreichen des Allzeithochs vermutlich nicht gelingen …

Einerseits profitieren die Börsen zwar noch von der so genannten „Trump-Rally“ (mit der eigentlich kaum einer gerechnet hat …). Hier wird eine Art „Befeuerung der Weltkonjunktur“ erwartet. Andererseits bleibt abzuwarten, was denn diese Befeuerung tatsächlich bewirken kann und wie diese aussieht.

Werfen wir noch einen Blick auf den Chart

Chart Dax seit 2015

Das gestrichelte Rechteck reicht vom Ausbruch über den wichtigen Widerstand bei 10.750 Punkten bis zum Allzeithoch bei 12.374 Punkten. Wie Sie erkennen, hat der Dax bereits über die Hälfte seines Weges bis zum Rekordhoch zurück gelegt.

Ein nahtloser Dax-Aufstieg bis zu diesem Rekordhoch würde verwundern. Vielmehr ist eine baldige Korrektur zu erwarten, welche den Dax bis auf unter 11.500 bringen dürfte. Allerdings darf diese nicht die 11.000er Marke in Gefahr bringen. Denn dann wäre die Gefahr groß, dass die Kurse wieder in die Seitwärtsbewegung verfallen …

Berichtssaison

Natürlich würde ich Ihnen jetzt gerne schreiben: „Die Berichtssaison wird uns schon Aufschluss über die weitere Entwicklung bringen. Gute Zahlen werden zu steigenden sorgen und umgekehrt.“

Leider ist dies aber nicht (immer) so. Börse ist Psychologie. Und wenn die Börse eben auch gute Zahlen nicht würdigt, kann der Gesamtmarkt fallen (weil sie eben noch bessere Zahlen wollte). Umgekehrt können schlechte Zahlen dennoch für Auftrieb sorgen (weil eben noch schlechtere Zahlen erwartet wurden).

Mit anderen Worten: Qualitäts-Werte werden langfristig stets einen Weg nach oben finden. Auf spekulativere Geschichten würde ich mich jetzt nicht einlassen. Dafür ist die Lage nach wie vor zu unsicher.

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Über den Autor Tom Firley

Der gebürtige Kölner Thomas Firley hat in Rosenheim Betriebswirtschaftslehre studiert und arbeitet seit Anfang 2006 für den Investor Verlag.

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