Devisen

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Empfehlungen für den Devisenhandel

Wichtige Punkte, die Sie als Einsteiger beim Devisenhandel beachten sollten.


Empfehlungen für den Devisenhandel
Empfehlungen für den Devisenhandel
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Währungen für den Devisenhandel

Devisen werden im Interbankenmarkt rund um die Uhr gehandelt. Auch wenn man dank der Fx-Broker inzwischen als Privatperson von diesen Vorteilen profitieren kann, sollte man sich auf einen Zeitabschnitt konzentrieren. Der Devisenmarkt weist zu jeder Uhrzeit unterschiedliche Charakteristiken auf, und man sollte sich lediglich auf die profitabelsten Möglichkeiten fokussieren.

Auch wenn einige Broker Dutzende Währungspaare zum Handel anbieten, sollte man sich auf einige wenige Wechselkurse konzentrieren. Der Devisenmarkt wird von einer so breiten Vielzahl an Daten beeinflusst, dass es bereits bei wenigen Währungen häufig schwierig ist, auf dem aktuellsten Stand zu bleiben und die Einflüsse zu analysieren. (Tipp: Im Devisen Monitor erhalten Sie börsentäglich kostenlose Devisen-Empfehlungen per E-Mail.)

Beim Handel mit Crossrates sollte man ebenfalls stets die Entwicklung der beiden Währungen gegenüber dem US- Dollar verfolgen. In den US-Dollar-Quotierungen findet sich in der Regel die höchste Liquidität, und somit findet hier auch die eigentliche Preisfindung statt. Die Crossrate leitet sich dann lediglich aus den US- Dollar-Quotierungen ab.

 

Handelsstrategie im Devisenhandel 

Bei der Suche nach dem perfekten Einstieg in den Markt vergessen viele Trader immer wieder, dass Geld erst beim Schließen einer Position verdient wird. Dennoch verwenden viele Einsteiger auf das Timing des Exits kaum Aufwand, ebenso wie viele weitere Aspekte des Tradings häufig vernachlässigt werden.

Während professionelle Trader den Einstieg häufig mit lediglich 20 bis 30 Prozent für den Erfolg verantwortlich machen, verwenden viele Einsteiger mehr als 90 Prozent ihrer Zeit auf den Einstieg beziehungsweise das Research nach der optimalen Entry-Strategie.

Ein weiteres Problem für viele Trading-Neulinge ist auch ein fehlendes statistisches Verständnis. So ist – angenommen, Gewinner und Verlierer kommen mit einer Wahrscheinlichkeit von 50:50 vor – auch nach fünf Verlierern die Chance, dass der nächste Trade wieder ein Verlierer ist, 50 Prozent. Betrachtet man eine ganze Reihe an Trades, so kommen selbst Serien von bis zu sieben Gewinnern oder Verlierern bei einer 50:50- Chance noch mit einer Wahrscheinlichkeit von rund einem Prozent vor.

Um eine Strategie auf ihre Profitabilität beurteilen zu können, sollte man daher mindestens 30 Trades abwarten und sie nicht verwerfen, wenn nach fünf Trades drei Verlierer in Folge auftreten.

 

Risiken im Devisenhandel

Viele Trader sind sich beim Handeln nicht über das eingegangene Risiko beziehungsweise die möglichen Verluste bewusst. Daher sollte sich jeder Einsteiger vor dem ersten Trade intensiv mit dem Margin-Konzept sowie dessen Vor- und Nachteilen auseinandersetzen. Auch sollte man nur solche Trades eingehen, die eine attraktive Rendite versprechen.

Das Verhältnis zwischen eingegangenem Risiko und erwarteter Rendite wird im Fachjargon auch als Reward-Risk-Ratio bezeichnet. Professionelle Trader gehen einen Trade häufig nur dann ein, wenn die erwartete Rendite mindestens zweimal so groß ist wie das eingegangene Risiko.

 

Zu hohe Erwartungen an den Devisenhandel?

Einsteiger im Devisenmarkt sollten sich bewusst machen, dass sie gegen andere professionelle Marktteilnehmer mit langjähriger Erfahrung agieren. Dementsprechend sollte man die eigenen Gewinnerwartungen auch entsprechend vorsichtig formulieren.

 

Nutzen Sie Papertrading für erste Erfahrungen im Devisenhandel

Die beste Methode, erste Erfahrungen im Devisenhandel zu sammeln, ist vermutlich das sogenannte Papertrading. Hierbei werden Trades nicht tatsächlich im Markt umgesetzt, sondern lediglich auf dem Papier nachvollzogen. Alternativ lassen sich auch Demo-Konten der Fx- Broker nutzen, um erste Erfahrungen im Fx-Handel zu sammeln. Dies sind virtuelle Konten, die es dem Trader ermöglichen, sowohl die Software des Brokers kennen zu lernen als auch eine Strategie zu testen.

Allerdings sollte man beachten, dass im Handel mit realem Kapital die eigenen Emotionen eine wichtige Rolle spielen. Da im Papertrading kein Risiko für das eigene Geld besteht, reagieren hier viele Trader unterschiedlich. Positive Paper-Trading-Ergebnisse lassen sich somit nicht ohne weiteres auf den realen Handel übertragen.

 

Devisenhandel nur mit Trading-Plan

Bei der Gründung eines Unternehmens wird jeder seriöse Geschäftsmann einen Geschäftsplan aufstellen. Viele Trader beginnen jedoch völlig überstürzt an den Märkten zu handeln, ohne sich über ihre Strategie oder Ziele im Klaren zu sein. Auch an den Finanzmärkten empfiehlt es sich, mit einem strukturierten und systematischen Konzept zu beginnen.

Ein Trading-Plan stellt dabei eine Art Handbuch oder Leitfaden dar. Unter anderem sollte darin festgehalten werden, was man handelt, wann man ein- und aussteigt, und mit welchen Positionsgrößen man handelt.

 

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