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Sunpower meldet starke Quartalszahlen – und eine Kooperation mit First Solar

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Endlich geht für Anleger die Sonne auf – vor allem, wenn Sie in Solar-Aktien investiert haben. Gestern habe ich im Profit Radar über die Quartalszahlen von First Solar berichtet, die zusammen mit dem milliardendenschweren Investitionsprogramm der USA für einen Kursschub gesorgt haben. Heute legt Solarpower nach. Das US-Unternehmen gehört zu weltweit größten Anbietern von Solarprodukten und bietet eine Palette an Hochleistungs-Solarmodule, Montage- und Nachführsystemen für Privatkunden, Unternehmen und Energieversorger.

Umsatz steigt um 60%

Sunpower meldet für das zweite Quartal dieses Jahres einen Umsatz von 417,8 Mio. US$. Das sind 19,3% mehr als im ersten Quartal und sogar 60,2% mehr als im Vorjahresquartal. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) liegt bei 15,2 Mio. US$. Im ersten Quartal waren es 11,2 Mio. US$, im Vorjahresquartal allerdings 22,4 Mio. US$

„Fortschrittlichste Solarmodule der Welt für den Eigenheim-Sektor“

Eine spannende Nachricht gibt es auch bei der Entwicklung neuer Produkte. So berichtet Sunpower, dass man die Verhandlungen mit dem amerikanischen Hersteller von Cadmium-Tellurid-Dünnschichtmodulen First Solar über ein gemeinsames Produkt abgeschlossen habe. Die beiden Unternehmen wollen die „fortschrittlichsten Solarmodule der Welt für den Eigenheim-Sektor“ entwickeln, indem sie Tandem-Zellen aus den beiden Solar-Technologie bilden.

Sunpower: Analysten sehen maximales Kurspotenzial von 10%

Fazit: So wie First Solar (siehe Profit Radar von gestern) wird auch Sunpower vom milliardenschweren Investitionsprogramm der USA profitieren. Nach dem Kursausbruch ist das Kurspotenzial aber begrenzt. Laut Wall Street Journal ist das durchschnittliche Analysten-Kursziel von 20,50 US$ bereits erreicht worden (3 von 10 Analysten empfehlen Kaufen, 12 Halten und 4 Verkaufen). Das höchste Analysten-Kursziel liegt bei 24 US$, die Solar-Aktie bietet deshalb nur ein maximales Kurspotenzial von 10%. Eine Alternative ist übrigens TotalEnergies. Das US-Solar-Unternehmen gehört zu dem breit aufgestellt französische Energieriesen, der Ihnen zusätzlich eine satte Dividende bietet.