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Analyse: Berkshire Hathaway gehört zu den unterbewerteten Aktien

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Die aktuelle Situation zehrt an unseren Nerven. Nach der mutmaßlichen Pipelinesabotage sacken die Börsen weiter ab, obwohl dadurch unsere Energieversorgung nicht beeinträchtigt ist. Als Anleger lernen Sie immer wieder: Bei der Aktien-Analyse kann man sich auf eine Reihe von Kennziffern stützten. Das ist reine Finanzmathematik. Das was sich nicht so gut berechnen lässt, ist die Psychologie der Marktteilnehmer. Das renommierte amerikanische Finanzinformations- und Analyseunternehmen hat jetzt eine nüchterne Analyse veröffentlicht.   

CBOE Volatility Index seit Jahresanfang 89% gestiegen

Der marktbreite S&P 500, der einen guten Querschnitt der US-Wirtschaft bietet, sieht trübe aus. Seit Jahresanfang ist er um -23% gefallen. Es gib aber auch Indizes, die gestiegen sind, auch wenn das für Sie als Anleger nicht unbedingt ein gutes Zeichen ist. Dazu gehört zum Beispiel der CBOE Volatility Index, der die erwartete Schwankungsbreite des S&P 500 misst. Der CBOE Volatility Index ist seit Jahresanfang 89% gestiegen.

Das bedeutet, dass selbst bei den großen Unternehmen, die im S&P 500 gelistet sind, die Schwankungen extrem zugenommen. Wenn Sie aber nach Aktien solider Unternehmen, die eine geringe Volatilität aufweisen, sollten Sie sich diese aktuell von Morning zusammengestellte Liste anschauen. Wichtig: Diese Liste stellt keine Empfehlung dar.

1. Grifols – Morningstar-Unterbewertung 57%
Das spanische Unternehmen hat sich auf Plasmaprodukte, künstliche Ernährung und Diagnostiksysteme spezialisiert.

2. HSBC Holdings – Morningstar-Unterbewertung 46%
HSBC Holdings hat vor allem in Großbritannien, Hongkong und Singapur ein starkes Standbein

3. Baxter International – Morningstar-Unterbewertung 35%
Baxter International bietet unter anderem Dialysetherapien und -dienstleistungen, intravenöse Therapien, Infusionspumpen, Verabreichungssets und Medikamente 

4. Verizon Communications – Morningstar-Unterbewertung 33%
Verizon ist ein dividendenstarkes Telekommunikations-Unternehmen, das in den USA den Ausbau des 5G-Netzes massiv vorantreibt.

5. Roche – Morningstar-Unterbewertung 28%
Das solide Schweizer Pharma-Unternehmen Roche deckt etliche Bereiche ab wie Krebs, Virusinfektionen, krankhafte Fettleibigkeit, schwere Akne, Stoffwechselstörungen, Herz- und Kreislauf-Krankheiten sowie Erkrankungen des zentralen Nervensystems.

6. Berkshire Hathaway  – Morningstar-Unterbewertung 25%
Die Beteiligungsholding des legendären Gründers Warren Buffet verfügt über ein branchenübergreifendes Portfolio, zu den zum Beispiel Gesundheit, Versicherungen, Medien, Energie, Nordamerikas größtes Schienennetz gehören.

Fazit: So sehr die aktuelle Börsenphase auch an unseren Nerven zehrt und wir ständig zwischen Panik und dann wieder Gier schwanken, sollten Sie als Anleger nicht vergessen, dass zur kühlen Analyse von Unternehmen zahlreiche Finanzindikatoren gibt, auf die man sich stützen kann. Die Ratingagentur Morningstar zeigt mit der Liste der sechs unterbewerteten Aktien einen erfreulichen Weg, sich Aktien ins Depot zu legen, weil sie klar unterbewertet sind – und nicht nur weil sie tief gefallen sind. Denn wenn die Gewinne sinken, können stark korrigierende Aktien noch immer sehr teuer sein. Das bedeutet für Sie als Anleger: Eine solide Strategie, zum Beispiel mit dividendenstarken Aktien, ist auch in einer Krise allemal besser, als immer nur der nächsten Kursrakete nachzujagen, um diese dann in Panik wieder zu verkaufen.