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Ukraine-Krieg: Die historische „Zeitenwende“ ist auch eine Energiewende

Inhaltsverzeichnis

An dieses Wochenende werden wir uns noch lange erinnern. Der Überfall Russlands auf die Ukraine hat weltweit zu massiven Sanktionen geführt und in Deutschland eine historische „Zeitenwende“ markiert, wie Bundeskanzler Olaf Scholz gestern im Bundestag sagte. Ziel ist nicht nur eine Aufrüstung der Bundeswehr, sondern auch die Unabhängigkeit von russischen Energielieferungen. Deshalb rückt jetzt an der Energie-Sektor wieder in den Fokus. Auch wenn das ein mittel- bis langfristiges Projekt ist, findet die Weichenstellung bereits jetzt an der Börse statt.

Was der Liedermacher Wolf Biermann schon vor 8 Jahren zu Putin sagte

Während in der Ukraine weitergekämpft wird, lohnt es sich, noch einmal dem Liedermacher Wolf Biermann zuzuhören. Sie erinnern sich: Der wortgewaltige Dichter und Musiker wurde 1976 aus der DDR ausgebürgert und hat sich seitdem immer wieder kritisch auch zum wiedervereinten Deutschland geäußert. Vor acht Jahren hat Biermann nach der russischen Annexion der Krim geschrieben: „Putin ist die blutige Nachgeburt des Stalinismus. Man darf, ja wir müssen Putin mit Stalin und Hitler vergleichen“.

„Putin lebt wie ein verblödeter Dritte-Welt-Potentat nur vom Verkauf der Rohstoffe“

Aber worin besteht der Unterschied? Hitler fiel in Polen ein und den zweiten Weltkrieg angezettelt. Putin ist die Ukraine eingefallen. Dazu Biermann, wie gesagt vor acht Jahren: „Im Gegensatz zu Putin, der seine Verbrechen damit rechtfertige, dass er die Sowjetunion in einem grausamen Kraftakt industrialisieren müssen, modernisiert Putin sein Riesenreich überhaupt nicht, sondern lebt wie ein verblödeter Dritte-Welt-Potentat nur vom Verkauf russischer Rohstoffe.“ Dabei wurde er vom deutschen Kanzler Schröder unterstützt, und auch die Merkel-Koalition hat den Kuschel-Kurs mit Putin weitergeführt.

„Mit seiner repressiven Politik gebiert Putin die Tyrannenmörder“

Der heute 85-jährige Biermann führt weiter aus (wie gesagt: vor acht Jahren): „Mit seiner repressiven Politik gebiert Putin die Tyrannenmörder und demokratischen Konkurrenten, die nur eine geschichtliche Gelegenheit brauchen, um auch ihn wegzuhauen.“ Und damit bekommen wir inmitten der Bombardierung von Kiew wieder einen Blick, der sich nach Moskau richtet.

Der Fokus richtet sich auf den inneren Zirkel von Putin

Was immer mehr Menschen im Westen klar wird, dürfte schon bald als Funke nach Russland überspringen. Denn Putin spielt spätestens nach der Drohung mit atomaren Kräften russisches Roulette. Eine Zukunft mit Putin kann es nicht geben, und Russland hat mit Putin keine Zukunft. Wenn dies langsam dem internen Kreml-Zirkel dämmert, haben wir im Sinne von Biermann noch eine Chance. Aus diesem Grund ist es jetzt so wichtig, die Bevölkerung Russland zu erreichen – die Ärzte, Wissenschaftler, Ingenieure, Studenten, die schon lange keine Putin-Fans mehr sind.