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Rohstoff-Aktien: Fossile Brennstoffe – was Sie jetzt wissen müssen!

Inhaltsverzeichnis

Putins Angriffskrieg gegen die Ukraine ist auch für uns Rohstoff-Anleger eine Offenbarung. Wie wohl nie zuvor wurde in den letzten Wochen deutlich, wie abhängig die westlichen Volkwirkschaften nach wie vor von fossilen Brennstoffen sind.

Klimaschutz vs. Wirtschaftswachstum

Es ist ein Dilemma: Auf der einen Seite muss die Welt auf erneuerbare Energiequellen setzen, um den menschengemachten Klimawandel im Zaun zu halten. Auf der anderen Seite sorgen die wachsende Weltbevölkerung und das forcierte Wirtschaftswachstum dafür, dass ohne Öl, Gas und Kohle ein verheerender Blackout droht.

Noch sind Wind-, Wasser- und Solarkraft schlicht nicht imstande, den enormen Energiehunger der Menschheit ausreichend zu bedienen. Und so werden die fossilen Brennstoffe auf absehbare Zeit ihre Hochkonjunktur fortsetzen. Eine Erkenntnis, die auch für Sie als Anleger entscheidend ist. Dazu aber gleich mehr.

Studie: Große Geldhäuser investieren massiv in die Fossilen

Zunächst eine interessante Studie, die die ungebrochene Bedeutung der Fossilen untermauert: Laut der britischen Initiative „InfluenceMap“ investieren die 30 größten börsennotierten Finanzunternehmen der Welt nach wie vor sehr hohe Summen in Öl, Gas und Kohle.

Demnach haben jene Konzerne in den Jahren 2020 und 2021 insgesamt 740 Milliarden Dollar in fossile Energieprojekte gesteckt. Dabei geht es unter anderem um die Erschließung neuer Ölquellen und Gasfelder, also um zukunftsgerichtete Investitionen.

Und: „InfluenceMap“ zufolge halten die Investmenthäuser der Finanzbranche Beteiligungen von rund 222 Milliarden Dollar an Energiefirmen. Die kürzlich publizierte Studie beruft sich indes auf Veröffentlichungen der Unternehmen sowie auf frei verfügbare Informationen für den Kapitalmarkt und die Finanzaufsicht.

JPMorgan an der Spitze

Die größten Geldgeber für fossile Energien sitzen übrigens in den USA. Angeführt wird das Ranking von der US-Bank JP Morgan, die im untersuchten Zeitraum 81 Milliarden Euro in entsprechende Projekte investiert hat – gefolgt von der Citigroup (69 Mrd.) und der Bank of America (55 Mrd.).

Aus Deutschland sind der Versicherungskonzern Allianz (Platz 9) und die Deutsche Bank (Platz 23) auf der Liste vertreten. Staatliche Finanzkonzerne etwa aus China wurden wegen mangelnder Transparenz indes nicht untersucht.

Große Ölmultis im Fokus

Interessant für Sie: Von den 740 Milliarden Dollar an Krediten und anderen Geldern entfielen laut der Studie 145 Milliarden auf die fünf größten Öl- und Gaskonzerne in Europa und den USA. Diese sind: ExxonMobil, Shell, Chevron, BP und Total.

Alle genannten Konzerne konnten im letzten Jahr massiv von den höheren Energiepreisen profitieren und ihren Anlegern satte Renditen bescheren. Wollen Sie in die fossilen Brennstoffe investieren, bieten diese 5 Aktien jedenfalls auch für die kommenden Jahre einen starken Background – unterstützt durch die weltweite Bankenszene.

Gewinne aus fossilen Brennstoffen als Hebel für den Klimaschutz?

Natürlich sind Investitionen in Kohle, Gas und Öl mit Blick auf den Klimawandel extrem heikel. Dennoch: Die Geldspritzen der Banken und Privatanleger können der Energiebranche durchaus einen wichtigen Hebel verschaffen.

Schauen Sie: Durch die Finanzierung von fossiler Energie und den daraus resultierenden Gewinnen verschaffen sich die oben genannten 5 Konzerne ausreichend Geldmittel, um gezielt Projekte für Klimaschutz und Nachhaltigkeit zu fördern.

Die Banken könnten also mit ihren Investitionen die Unternehmen bei der Transformation in Richtung Energiewende unterstützen. Das ist natürlich eine sehr wohlwollende Betrachtung der Situation. Kritiker wie das Institut „InfluenceMap“ sehen das freilich ganz anders. Und so haben Sie als Anleger jetzt die Wahl.