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Rohstoff-Aktien: Da staunt selbst der Rohstoff-Prophet Jeff Currie!

Inhaltsverzeichnis

Interessieren Sie sich für Investments in Rohstoffe, sollten Sie diesen Namen definitiv kennen: Jeff Currie. Der Experte analysiert seit mehreren Jahrzehnten für das US-Geldinstitut Goldman Sachs den Rohstoffmarkt. Vor allem aber ist Currie dafür bekannt, Entwicklungen relativ präzise vorherzusagen.

Der Analyst hatte beispielsweise 2015 prognostiziert, dass die Ölpreise jahrelang niedrig bleiben würden. Damit sollte Currie bekanntermaßen recht behalten. Inzwischen hat der Ökonom seine Haltung um 180 Grad gedreht und ist einer der größten Verfechter eines bullischen Rohstoffmarktes. Das heißt: Currie erwartet für fast alle wichtigen Ressourcen in den kommenden Jahren Preissteigerungen.

So hatte der Experte schon Anfang 2020 wegen der aufkommenden Corona-Pandemie, der zunehmenden Rohstoffverknappung und des enormen Bedarfs infolge der Energiewende einen sogenannten Superzyklus prophezeit. Schaut man sich die Preisentwicklungen bis dato an, hat Currie wieder einmal ins Schwarze getroffen.

Currie: „We are out of everything“

Nun hat sich der „Rohstoff-Prophet“ in einem Interview mit dem Nachrichtendienst Bloomberg erneut zu Wort gemeldet. Kurzum: Für uns Rohstoff-Anleger könnte es auch in den nächsten Jahren ordentlich Geld regnen.

Currie betonte in dem Gespräch, dass er in seinen langen Jahren als Rohstoff-Analyst eine Situation, wie sie gegenwärtig an den Märkten herrsche, noch nie erlebt habe. Zwar habe es zum Beispiel während der Finanzkrise Ende der Nullerjahre enorme Rekordhochs bei Rohstoffen gegeben – etwa bei Rohöl.

Doch heute sei die Lage eine völlig andere. Es gebe derzeit nicht nur punktuelle Engpässe. Vielmehr mangele es an allem – ganz gleich ob bei Öl, Gas, Kupfer oder Aluminium. „We are out of everything“ („Wir haben nichts mehr“) lautet das Credo des Experten.

Lagerbestände bei wichtigen Rohstoffen im Sinkflug

So seien die weltweiten Lagerbestände seit vielen Monaten praktisch im pausenlosen Sinkflug. Und neue Angebotskapazitäten kämen wenn überhaupt nur sehr schleppend hinzu. Laut Currie gab es in den letzten Jahren einfach viel zu geringe Investitionen in neue Förderstandorte.

Das heißt: Die Minenkonzerne stecken wesentlich weniger Geld in die Exploration neuer Rohstoffvorkommen und in den Aufbau neuer Minen. Gleichzeitig erhole sich die Nachfrage nach Rohstoffen deutlich schneller von der Pandemie als ursprünglich gedacht, so Currie.

Der Analyst erwartet, dass diese prekäre Entwicklung in den nächsten Jahren weitergehen dürfte. Entsprechend dürften die Marktpreise für Rohstoffe auf hohem Niveau bleiben oder gar noch weiter steigen.

Energiewende verschärft Angebotslage zusätzlich

Übrigens: Auch andere namhafte Analysten und Geldhäuser wie JPMorgan rechnen für die nächsten Jahre mit einem Rohstoff-Superzyklus. Das hat auch mit der Energiewende zu tun.

Der Ausbau der Erneuerbaren Energien, die kommende Wasserstoffwirtschaft und die Transformation hin zur Elektromobilität benötigen gigantische Mengen an Metallen. Darunter: Silber, Nickel, Platin und Kupfer. Die Nachfrage nach diesen Rohstoffen dürfte also langfristig zunehmen, was wiederum die Angebotslage verschärft.

Große Minenaktien dürften profitieren

Als Anleger können Sie an diesem wohl unausweichlichen Preisboom partizipieren. Am einfachsten geht das über die großen Minen-Aktien wie BHP, Vale und Rio Tinto. Jene Konzerne haben ein gut diversifiziertes Portfolio und sind damit relativ risikoarm. Das Beste aber: Die genannten Minenfirmen sind traditionell sehr großzügig, wenn es darum geht, ihre Anleger an den Gewinnen zu beteiligen. (Stichwort: Dividende).

Unterm Streich bleibt festzuhalten, dass es für Rohstoff-Investments derzeit wohl so gut aussieht, wie seit Langem nicht mehr.