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Steigende Gas- und Ölpreise: Mit dieser Aktie können Sie profitieren!

Heizen Sie Ihre Wohnung oder Ihr Haus auch mit Gas? Wenn ja, müssen Sie sich im kommenden Winter auf höhere Kosten einstellen. Denn: Seit Monaten sind die Großhandelspreise für Erdgas auf einem Höhenflug. Das bekommen natürlich auch die Verbraucher zu spüren.

Nach Angaben des Vergleichsportals Verivox haben regionale Gasanbieter für September und Oktober Preiserhöhungen von durchschnittlich 12,6 Prozent angekündigt. Für die Haushalte heißt das Mehrkosten von teils mehreren Hundert Euro im Gesamtjahr. Experten erwarten jedenfalls auch in den kommenden Monaten ein Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage und daher weiterhin steigende Preise.

Aktienbeispiel: Deutsche Rohstoff

Das ist freilich ein Ärgernis – für Sie als Rohstoff-Anleger aber auch eine Chance. Schauen Sie: Mit den richtigen Aktien können Sie aktuell auf einen steigenden Gaspreis setzen und kräftig mitverdienen. Zum Beispiel mit dem Konzern Deutsche Rohstoff.

Zunächst aber ein paar Fakten zu der Aktie: Die 2006 in Mannheim gegründete Deutsche Rohstoff AG ist eine Holdinggesellschaft, die Beteiligungen an etlichen Rohstoff- und Bergbaufirmen hält. Darunter: Rhein Petroleum Gmbh, Elster Oil & Gas, Salt Creek Oil & Gas sowie Cub Creek Energy.

Der Schwerpunkt des Konzerns liegt in der Erschließung von Gas- und Öllagerstätten in den USA. Aktiv sind die Tochterfirmen der Deutschen Rohstoff aber auch in Europa und Australien.

Gas und Öl bleiben relevant

Die Holding profitiert also von steigenden Gaspreisen – aber auch vom aktuellen Boom in Sachen Öl. Ähnlich wie beim Gas kennt auch der Ölpreis derzeit kaum ein Halten. Laut eigenen Angaben hat die Deutsche Rohstoff in den letzten Jahren mehr als 100 Ölquellen erfolgreich erschlossen.

Die Aktie ist also für Sie eine hervorragende Möglichkeit, um auf die klassischen Energieträger Gas und Öl zu setzen. Trotz der Kritik vieler Klimaschützer dürften beide Rohstoffe noch einige Jahre essenziell bleiben, um die Energiesicherheit der Welt zu gewährleisten – vor allem Gas gilt hier als wichtige Übergangslösung hin zu erneuerbaren Energien.

Deutsche Rohstoff schraubt Prognose nach oben

Das sieht auch die Börse so. Seit Wochen befindet sich die Deutsche-Rohstoff-Aktie im Aufwind. Der Grund: Kürzlich hat das Unternehmen seine Prognose für das kommende Jahr nach oben geschraubt. Demnach erwartet die Rohstoff-Holding für 2022 einen Umsatz zwischen 98 und 106 Millionen Euro – bei einem starken Betriebsergebnis (EBITDA) von 70 bis 76 Millionen Euro.

Bislang hatte man Erlöse von 70 bis 75 Millionen und ein EBITDA zwischen 47 und 52 Millionen Euro in Aussicht gestellt. Die Deutsche Rohstoff AG begründet den besseren Ausblick zum einen mit den höheren Öl- und Gaspreisen, zum anderen mit einer neuen Akquisition.

Mehr Öl aus Wyoming

So hat die Tochterfirma Cub Creek jüngst einen Kaufvertrag im US-Bundesstaat Wyoming unterzeichnet. Cub Creek erwirbt damit eine profitable Ölproduktion und erschließt sich großes Potenzial für die langfristige Entwicklung.

Konkret soll sich die bestehende Produktion des Deutsche-Rohstoff-Konzerns in Wyoming dadurch von 160 Barrel-Öl-Äquivalent pro Tag (BOEPD) auf etwa 600 in 2022 erhöhen.

Mein Fazit für Sie

Noch immer ist nicht abzusehen, wie hoch die Gas- und Ölpreise steigen werden. Das schafft Potenzial für die Aktie der Deutschen Rohstoff. Für Sie besonders interessant: Die Holding ist solide finanziert und verfügt über eine angemessene Eigenkapitalquote sowie eine starke Marge. Gleichzeitig will der Konzern seine Aktionäre über eine verlässliche Dividende am Erfolg teilhaben lassen.

Zwar ist die Aktie derzeit bereits relativ hoch bewertet. Analysten sehen laut Marketscreener dennoch weiteres Potenzial für Kurssteigerungen.

Natürlich bleibt die Deutsche Rohstoff abhängig von Gas und Öl, was natürlich mit einem gewissen Risiko einhergeht. Dass man inzwischen auch in den Bereichen Gold, Kupfer und Wolfram investiert, ist allenfalls als überschaubare Diversifizierung zu verstehen.

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Über den Autor
merco-schnepf
Marco Schnepf

Börse aus Leidenschaft: Marco Schnepf analysiert seit Jahren das tägliche Geschehen an den Kapitalmärkten.

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