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Ölpreis: Werden bald 2 Euro pro Liter an der Zapfsäule fällig?

Der Ölpreis steigt und steigt – seit November ist der Aufwärtstrend ungebrochen, nun kletterte der Preis je Barrel Rohöl der Nordseesorte Brent erstmals seit rund 2 Jahren wieder über die Marke von 75 US-Dollar. Auch die US-Sorte WTI kostete mit über 73 Dollar je Fass so viel wie zuletzt im Jahr 2018.

Hintergrund ist vor allem das Gefälle von Angebot und Nachfrage: Während das Ölkartell Opec+ seine Fördermengen weiterhin gedrosselt hält und die US-Frackingindustrie die Vorbehalte des neuen Präsidenten der Vereinigten Staaten, Joe Biden, zu spüren bekommt, ist die Weltwirtschaft nach anderthalb Jahren Pandemie auf Erholungskurs.

Tourismussektor auf Erholungskurs lässt Ölpreis anziehen

Insbesondere die Tourismusbranche nimmt wieder an Fahrt auf, erste Kreuzfahrtschiffe legen ab, die Zahl der Flugverbindungen steigt und etliche Firmen aus der produzierenden Industrie fahren ihre Kapazitäten wieder hoch. Hinzu kommt der wieder stärkere Individualverkehr nach Aufhebung von Home Office Verordnungen und Mobilitätsbeschränkungen, sprich: Es wird wieder mehr Auto gefahren.

 

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Über den Autor
Felix-Reinecke
Felix Reinecke

Nach mehreren Stationen bei renommierten deutschen Tageszeitungen berichtet er seit 2016 regelmäßig für den Investor Verlag über die wichtigsten Ereignisse in der Wirtschaftsbranche - egal ob Mittelstandsunternehmen von der schwäbischen Alb oder IT-Konzern aus dem Silicon Valley.

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