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Ölpreis: Historischer Kompromiss – mit nur kurzfristiger Wirkung?

Es war ein historischer Kompromiss, und die Auswirkungen sind bereits zu spüren: Ende November hat sich die Organisation Erdöl exportierender Länder, kurz Opec, darauf verständigt, die Ölfördermenge im ersten Halbjahr 2017 um 1,2 Millionen Barrel pro Tag zu kürzen.

Seither hat der Ölpreis einen gewaltigen Sprung nach oben gemacht, sowohl die Sorte Brent als auch die US-Sorte WTI notierten zuletzt deutlich oberhalb von 50 Dollar je Barrel. Auf Monatssicht bedeutet das ein Plus von jeweils rund 20 Prozent.

Historischer Kompromiss in Wien

Und nun hat die Konferenz in Wien noch einmal nachgelegt: Am Wochenende erklärte rund ein Dutzend weiterer Länder, die selbst nicht zur Opec gehören, sich an den Plänen zur Förderkürzung beteiligen zu wollen. Zusätzlich zu der bereits von der Opec beschlossenen Drosselung wollen sie ihre tägliche Ölproduktion um 558.000 Barrel zurückfahren.

 

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Über den Autor
Felix-Reinecke
Felix Reinecke

Nach mehreren Stationen bei renommierten deutschen Tageszeitungen berichtet er seit 2016 regelmäßig für den Investor Verlag über die wichtigsten Ereignisse in der Wirtschaftsbranche - egal ob Mittelstandsunternehmen von der schwäbischen Alb oder IT-Konzern aus dem Silicon Valley.

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