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China gibt seine staatlichen Spritreserven frei – und der Ölpreis reagiert kaum

Auf der Klimakonferenz in Glasgow sucht man den chinesischen Präsidenten Xi Jinping vergeblich. Dafür macht die chinesische Führung durch eine andere Meldung auf sich aufmerksam. Am Wochenende hat China seine staatlichen Reserven an Benzin und Diesel freigegeben.

In China wird der Sprit knapp

Mit dieser Maßnahme will die chinesische Führung der Knappheit an Kraftstoffen begegnen. Zuvor hatten bereits die Raffinerien über Monate die Produktion von Benzin und Diesel deutlich reduziert. Nach Angaben der chinesischen Beraterfirma Longzhon lagen die Benzinvorräte zuletzt bei nur noch 15,9 Millionen Tonnen – das liegt rund -24% unter dem Niveau des Vorjahres. Mit -28% ist der Dieselbestand gegenüber dem Vorjahr sogar noch weiter gesunken. Hier lag die Reserve zuletzt bei 17,7 Millionen Tonnen.

Hohe Spritpreise und Warteschlangen vor den Tankstellen

Mit einer gewissen Schadenfreude haben wir uns die TV-Bilder der Warteschlangen vor britischen Tankstellen angeschaut. Doch jetzt gibt es das auch in China. Vor allem in den Regionen in Zentral- Südchina kam es wegen der Kraftstoffknappheit besonders bei LkWs zu langen Warteschlangen.

 

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Über den Autor
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Volkmar Michler

Volkmar Michler ist langjähriger Leiter der deutschen Trader-Redaktion. Er studierte Jura, Politik und Geschichte und absolvierte ein betriebs- und volkswirtschaftliche Zusatzausbildung.

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