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Rock Tech Lithium Aktie: Neues Lithium-Werk in Brandenburg lässt Anleger jubeln!

Bei dieser Zahl bleibt Ihnen wahrscheinlich die Spucke weg: 500.000 Elektroautos pro Jahr. Tesla-Chef Elon Musk hatte wahrlich keine kleinen Brötchen gebacken, als er vor rund zwei Jahren die Gigafactory im brandenburgischen Grünheide ankündigte.

Während das Projekt bei einigen Bürgern und Umweltschützer nach wie vor für Furore sorgt, ist die Tesla-Fabrik für den Wirtschaftsstandort Brandenburg-Berlin ein Segen.

Denn: Nicht nur das gigantische Werk und die ebenfalls angekündigte Batteriefabrik sollen etliche Arbeitsplätze schaffen. Durch Teslas Engagement zieht es nämlich jetzt auch andere Firmen in die Region. Im Mittelpunkt: der Rohstoff Lithium. In seiner reinen Form ist dieser nach wie vor ausschlaggebend für die Batterien der Stromer und somit für das Gelingen der Elektromobilität.

Rock Tech Lithium baut Raffinerie in Brandenburg

Wäre es da nicht sinnvoll, in der Nähe von Teslas Auto- und Batteriefabrik auch gleich einen Lithium-Standort zu etablieren? Bei der deutsch-kanadischen Rohstoff-Firma Rock Tech Lithium dürfte man darauf mit einem klaren Ja antworten.

Erst vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass das Unternehmen im brandenburgischen Guben (etwa 100 Kilometer von Grünheide entfernt) eine Anlage zur Produktion von batteriefähigem Lithiumhydroxid für E-Autos plant. Investitionsvolumen: rund 470 Millionen Euro.

Pionierregion Brandenburg

Ab 2024 sollen dort jährlich etwa 24.000 Tonnen des Rohstoffs verarbeitet werden. Damit, welch Zufall, könnte man den Bedarf von rund 500.000 Stromern decken, so der Chef von Rock Tech Lithium, Dirk Harbecke. Brandenburg werde damit eine der ersten Regionen Europas, die fast die gesamte Wertschöpfungskette von Elektroautos abdecke.

Die Firma will das Lithium aus ihrer eigenen Mine in Kanada beziehen und in Brandenburg dann zu Lithiumhydroxid weiterverarbeiten. Die Fabrik in Brandenburg soll jedenfalls nur der Anfang sein: Insgesamt fünf solcher Lithium-Raffinerien will das Unternehmen in Europa bauen – jedes Jahr eine neue.

Anleger jubeln Rock Tech hoch

Kein Wunder also, dass die börsennotierte Firma derzeit in aller Munde ist. Der Aktienkurs schoss nach Bekanntgabe der Meldung zweistellig nach oben. Bereits im Dezember hatte das Papier enorme Aufwärtsbewegungen hingelegt.

Damals war bekannt geworden, dass Rock Tech Lithium in Europa ein fester Partner der Autoindustrie werden will. Dabei soll nicht nur Tesla eine Rolle spielen, sondern auch etablierte Hersteller wie VW, BMW und Daimler, die mittlerweile allesamt auf der Elektro-Schiene fahren.

Auf 12-Monats-Sicht legte die Aktie schon um rund 600 Prozent zu. Allzu günstig ist das Papier für Sie als Anleger also eher nicht. Das kommt aber beileibe nicht von ungefähr.

Finanzieller Rückhalt ist da

Denn Rock Tech Lithium darf sich auf starke Rückendeckung stützen. Beteiligt an dem Unternehmen sind unter anderem der bekannte Tech-Investor Peter Thiel, der britische Hedgefonds-Manager Alan Howard und der Milliardär Christian Angermayer. Die Geldmittel, die für die Investitionen in neue Raffinerien benötigt werden, sind also vorhanden, nicht zuletzt da sich Rock Tech Lithium auch auf staatliche Hilfen einstellen kann.

Aber auch in Sachen Netzwerken kann man überzeugen. Denn: Zur Führungsriege des Unternehmens gehört der ehemalige BMW-Manager Stefan Krause. Dieser Name dürfte Ihnen inzwischen bekannt sein (Stichwort: Streetscooter-Übernahme). Krause werden sehr gute Beziehungen in die Autobranche nachgesagt. Davon dürfte das Auftragsbuch von Rock Tech Lithium profitieren.

Weiterer Pluspunkt: Recycling

Experten rechnen damit, dass der Rohstoff Lithium wegen des immensen Bedarfs schon in wenigen Jahren zur Mangelware werden könnte. Deshalb muss die Wirtschaft mittelfristig die Wiederverwertung des Metalls vorantreiben, sonst droht eine Verknappung und eine Preisexplosion.

Rock Tech Lithium jedenfalls will bereits bis 2030 rund 50 Prozent der eingesetzten Rohstoffe aus dem Recycling von Altbatterien gewinnen.

Mein Fazit für Sie

Rock Tech Lithium trägt dazu bei, dass in Deutschland und Europa in den nächsten Jahren eine stringentere Wertschöpfung für Elektroautos aufgebaut wird. Lediglich die Förderung des Lithiums wird wohl erst einmal weiterhin im Ausland ablaufen – obwohl es hierzulande durchaus Vorkommen gibt.

Mit Blick auf die satte finanzielle Unterstützung, das Know-how und die guten Verbindungen zur Autobranche ist das langfristige Potenzial dieser Aktie unterm Strich jedenfalls enorm. Immerhin will Rock Tech bis Ende der 20er Jahre etwa 30 Prozent des europäischen Lithium-Marktes in sich vereinen.

Klar: Noch ist das Unternehmen ein Start-up ohne nennenswerte Umsätze. Ein Investment in die Aktie geht für Sie deshalb auch mit einem gewissen Risiko einher. Eine ordentliche Portion Fantasie ist hier also nicht schlecht.

Behalten Sie die Nachrichtenlage rund um Rock Tech Lithium jedenfalls genau im Blick.

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Über den Autor
170407 Invest Mick Knauff 72 04
Mick Knauff

Mick Knauff ist seit mehr als 20 Jahren an der Börse aktiv. Seit mehr als 15 Jahren begleitet er das tägliche Börsengeschehen journalistisch und war am Aufbau mehrerer Börsen-Nachrichtenredaktionen beteiligt.

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