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Hungersnot: Gehen die Spekulanten jetzt zu weit?

Es ist eine schier endlose Palette an Problemen, die jetzt zusammenkommt: Ernteeinbußen, Probleme mit den Lieferketten, hohe Energiepreise und teure Düngemittel haben dazu geführt, dass sich Lebensmittel in den letzten Monaten massiv verteuert haben.

Wir Verbraucher merken die Inflation im Supermarkt. Doch während viele Deutsche das irgendwie kompensieren können, führt die Verteuerung in anderen Teilen der Welt zu einer Katastrophe, die im schlimmsten Falle Millionen Menschenleben kosten könnte. Und daran ist der Kapitalmarkt wohl nicht ganz unschuldig. Heute wollen wir uns deshalb einmal der ethischen Dimension von Finanzwetten annehmen.

Lebensmittelpreise: Foodwatch kritisiert Finanzspekulanten

Schauen Sie: Vor wenigen Tagen hat die Verbraucherorganisation Foodwatch scharfe Kritik an Finanzspekulanten geäußert. Zwar stiegen die Preise vor allem weil Unternehmen und Regierungen befürchteten, nicht mehr genug Grundnahrungsmittel kaufen zu können – darunter Getreide und Speiseöl, betonte Foodwatch-Strategiedirektor Matthias Wolfschmidt. Doch Spekulanten befeuerten dies zusätzlich, da sie auf steigende Preise an Rohstoffbörsen wetten.

 

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Marco Schnepf

Börse aus Leidenschaft: Marco Schnepf analysiert seit Jahren das tägliche Geschehen an den Kapitalmärkten.

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