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Wie weit kann Gold jetzt noch fallen?

Derzeit kann Gold kann nicht glänzen. Zum Wochenauftakt ist das Edelmetall sogar auf fast 1.750 US$ gefallen

Diese Faktoren belasten den Goldpreis

  1. Die zuletzt gemeldeten Einzelhandelsumsätze in den USA fielen besser als erwartet aus.
  2. Zusätzlich belastet wird Gold durch einen stärkeren US-Dollar.
  3. Die mit Spannung erwartete Sitzung der US-Notenbank wirft ihre Schatten voraus. Es wird erwartet, dass die Fed ihre Anleihenkäufe zurückfährt. Auch wenn das kein Signal für eine baldige Zinserhöhung ist, wird es Gold schwer haben, wieder Boden gut zu machen.

Chart 21.9.21

Gold fällt wieder unter die Unterstützung bei 1.800 US$

Gold hatte sich vom August-Crash zwar wieder schön erholt und kurzfristig sogar einen neuen Aufwärtstrend ausgebildet, wie Sie am Chart erkennen können (grüne Linie) erkennen. Doch dieser neue Aufwärtstrend wurde jetzt klar nach unten durchbrochen. Damit wird die psychologisch und charttechnisch wichtige Marke (rote Linie) wieder zur Widerstandslinie. Jetzt rückt die nächste Unterstützung bei 1.750 US$ in den Fokus (blaue Linie).

Im Extremfall kann Gold sogar bis 1.680 US$ fallen

Die Marke von 1.750 US$ ist aus zwei Gründen wichtig.

  1. Wenn Sie diese Unterstützung nicht hält, hat Gold sofort ein deutliches Rückschlagspotenzial. Dann reden wir sogar über Kurse zwischen 1.680 und 1.700 US$, wie sie im Chart an den beiden Zacken im März und April erkennen können.
  2. Wenn diese wichtige Unterstützung bei 1.750 US$ hält, kann Gold sofort in wieder in Richtung 1.800 US$ springen. Das ist in diesem Jahr bereits mehrmals passiert. Das bedeutet: An der Marke von 1.750 US$ entscheidet sich, ob Goldanleger verstärkt zugreifen oder schlagartig Positionen abstoßen.

Fazit: Das Chartbild Gold hat sich in den letzten Tagen verschlechtert. Der kurzfristige Aufwärtstrend wurde eindeutig durchbrochen. Wichtig ist jetzt, dass die Unterstützung bei 1.750 US$ hält.

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Über den Autor
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Volkmar Michler

Volkmar Michler ist langjähriger Leiter der deutschen Trader-Redaktion. Er studierte Jura, Politik und Geschichte und absolvierte ein betriebs- und volkswirtschaftliche Zusatzausbildung.

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